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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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Dertold I war, ehe er Herzog wurde, Graf 5 '. Und zwar verwaltete ernicht nur alsbald nach seines Vaters Tode die Grafschaften, die sein Gross-vater gehabt hatte und die gewiss auch sein Vater später wieder gehabt hatte,obwohl sich in unseren Quellen keine Gelegenheit mehr bietet das unmittelbarzu erkennen, nämlich den Breisgau r ' 5 und den Thurgau , sondern auch seinesVaters sichere Grafschaft, die Ortenau 57 . Ferner war er Graf im Albgau 5S ,aus dessen spärlichen Quellen nicht zu ersehen ist, wann er an dies Hauskam, und vielleicht auch schon in dem später sicher dem Grafenamt derZähringer unterstehenden Theil der 999 noch einheitlichen Baar 59 , derzugleich einen guten Theil ihres Besitzes umschloss. Dass dieser Graf Ber-told vor 1056 zum Gedächtniss seines (mütterlichen) Grossvaters einen Mansusin dem Dorfe Wiesen im Kletgau an Reichenau vergabte, wird von der schonfrüher herangezogenen Urkunde Eberhard's des Seligen von Neuenbürg 60erwähnt.

Die sich fast über ganz Schwaben erstreckenden Aemter und Besitzungendieses bertoldischen Hauses waren es wohl, die ihm auch die Vogtei über dieBesitzungen des Hochstifts Bamberg in Schwaben *' brachten. Ob es sie schonunter Bezelin, dem Vorgänger ßertold's I gehabt hat, ist nicht zu ersehen,wenn auch bei den nahen Beziehungen dieses Grafen zu dem Gründer undAusstatter Bambergs, K. Heinrich II, höchst wahrscheinlich; wir kennen

54 Das ist vielfach übersehen worden, obwohl ihn Ekkehard von Aura Chron.MGSS. VI 108 ausdrücklich so und der vortrefflich miterrichtete Bertold von Reichenau(cit. Bert. Ann.) MGSS. V 271 als cölries Suavigena bezeichnet, abgesehen von der deutel-baren Erwähnung in der Urk. Eberhard's von Neuenbürg von 1056 QzSchwG. III 1, 8 ff.

f 5 (Dec ) 1028 St. 1984 (zu dem Abdruck bei Trouillat und der dort gegebenen Orts-bestimmung vgl. die Berichtigungen durch E. Gothein, Oberrh. Zs. N. F. II 386. DieUrk. ist fast vollständig transsumirt in St. 2760); (Mai) 1048 St. 2350a; 1. Juni 1048 St. 2351.

60 1044 Züricher ÜB. I 125ff.; 11. Juli 1049 St. 2372, jetzt auch Zu. ÜB. 129.

67 12. Dec. 1024 St. 1860a; 21t Febr. 1032 St. 2030; 1. Dec. 1048 St. 2358; 12. Oct.1057 St. 2547.

63 27. April 1047 St, 2352.

D0 (1090, 1099, 1148, 1140.) Vgl. den AbschnittAemter und Besitzungen*.

uo QzSchwG. III 1, 9. Ein vereinzeltes, nicht zum zähringischen Hauptbesitz ge-höriges Gut. So wird es wohl eben auch von dem (mütterlichen) Grossvater her, für denBertold die Stiftung machte, an ihn selber gekommen sein.

61 Im Zusammenhang behandelt im Abschn.Aemter und Besitzungen".

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