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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
Seite
VII
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Vorwort. VII

tabelle selbst beigegebenen Hinweisen entnommen werden kann, unterliegtjener Gefahr nicht mit.

Vielleicht aber kommen wir auch hierin noch einmal weiter; es werdendoch gewiss noch andere so überaus aufschlussreiche Lagerbücher, wiedas Thenenbacher in Karlsruhe, und ähnliche Arbeiten guter Haushalterder Ausnützung harren und dann wohl auch noch für die zähringische Zeit hierund da Kückschlüsse ergeben. Eine Strassburger Abhandlung z. B., die erstneuerdings archivalisch fesstellte, welche Liegenschaften das StrassburgerHochstift um die Mitte des 14. Jahrhunderts besass, ermöglicht es durchihr blosses Vorhandensein in kaum erhoffter Weise nachzuweisen, welcheeinzelnen Orte in der Ortenau und theilweise im Breisgau aus dem Zäh-ringischen Besitz 1218 vom Reiche eingezogen wurden, und danebennoch das Weitere, welche Niniburgischen Güter zur Zeit Herzog Ber-told's V dessen Erbansprüchen durch Verkauf entrückt wurden. Dassind Theilaufschlüsse, die aber weitere Hoffnungen geben. Hier freilichmuss das Suchen vor dem glücklichen Finden der Hüter der Schätzezurückstehen.

Was oft eine einzige Quelle bedeutet, prägte widerum der Verlaufder vorhegenden Arbeit ein. Ohne den Besitzrotel der Mönche vonSt. Peter würden uns Mitglieder und wichtige Daten des Herzogshausesfehlen, hätten wir für dessen Dienstmannenschaft nur ein paar unvermittelteNamen, entbehrten wir die werthvollsten Aufschlüsse über den Besitz derHerzoge, über ihre Burg Zähringen, und so nach allen Richtungen. Undzu den thatsächlichen Mittheilungen einer solchen Quelle kommen vor allemdie oft überraschenden, weittragenden Zusammenhänge, die sie durch einoder ein paar nebensächliche Worte enthüllen und die, obgleich eine ganzeAnzahl anderer Nachrichten so erst verständlich wird, doch ohne sie unmög-lich entdeckt werden könnten. Man wolle nur im ersten Anhange diesesBuches auf solche Fäden achten.

So bin ich denn weit entfernt von der Meinung, dass über das Hausder Herzoge von Zähringen und seine Verbindungen in Zukunft wenigstensvon der Seite der Quellen her nichts Wesentliches mehr zu sagen sei; vorallem halte ich es bei zugleich entschlossenem und vorsichtigen Einschlagenneuer Methoden für sehr wohl möglich, die Ahnenreihe der Zähringer inweit höhere Jahrhunderte noch hinaufzuführen. In den Namen murmelnnoch Quellen der Vorzeit, aber nicht bloss in den viel missbrauchten Per-sonennamen, sondern vor allem in den Namen der Orte. Was dies Buchhofft, ist, als ein guter Schritt vorwärts betrachtet zu werden. Eine Freude