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Gertrud von Booholtz, Aebtissin zu Dietkirohen.
Aegidius de Bocholtz, 32. Abt von Gladbaeh, der erste nach der Reformation, regierte seit 1505, 33 Jahre3 Monate 17 Tage und starb 1538 30. April, 70 Jahr alt, und -wurde vor der Crypta begraben. Sein Leichensteinist abgebildet Bd. IL S. 117. Er trat gegen 1594 in den Benedictiner Orden, wurde Pastor von Dülken, und 14.Januar 1505 von dieser Stelle aus, durch Wahl in Form eines Compromisses, zum Abt der Benedictiner-AbteiGladbach befördert. Er hatte sich schon als Mönch und Pastor durch seinen wahrhaft frommen Wandel und pflicht-mässige Ausübung seines Amtes ausgezeichnet. Erzbischof Hermann von Cöln, als er seiner Wahl am 22. Februardie Bestätigung ertheilte, sprach von ihm mit vielem Lobe. Er nahm den Plan seines Vorgängers Johann vonEspendorf: die Biiresfelder Reformation in seinem Kloster einzuführen, wieder auf, den letzterer wegen des Wider-spruches der übrigen Kloster-Mitglieder hatte fallen lassen, er aber, unterstützt von den umwohnenden Aebten seinesOrdens, nämlich des Abtes Johann von Brauweiler, Gerard von Loen zu St. Martin in Cöln, und Gerlach vonDeutzdurchführte, in deren Assistenz er am Vorfeste des heil. Benedict (20. April) 1510 die strengen Büresfelder Regelnfür sich und sein Kloster als geltend verkündete. Es galt den Adel, der sich in den Genuss der reichen Kloster-pfründen gesetzt hatte, aber den Ordens-Regeln hohnlachte, unter die Klosterzucht zu beugen und zu nützlicherThätigkeit anzuhalten oder zu entfernen. 5 ) Das letztere trat ein; seit der strengen Disciplin sind nur noch 7 Adeligein das Gladbacher Kloster getreten.
Auch als weltlicher Administrator zeigte sich Aegidius thätig, wovon unter anderen die vielen GebäudeZeugniss geben, welche er in Gladbach und auf den Höfen der Abtei theils erneuern theils ganz neu autbauen Hess.Seine Ahnen sind:
Goddert von Bocholtz. Johann von Goer. Aegidius von Horrich. Elise von Brede.
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Arnold von Bochollz.
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Eva von Horrich.
Aegidius von Bocholtz, Abt zu Gladbach.
•) Es scheinen vorher auf dem Wege der Lehre Versuche gemacht zu sein, dem Uebel zu begegnen. Dazu rechne ich dieAnstandlehren, welche man diesen adligen Mönchen predigte, siehe "Wiegand IV. S. 315.