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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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323
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Palick von Broichusen, Derick van bair, Wilhelm van Impel, Godert von Wylakcn, Elbcrt von Honepel, Plonis vonDongenraide, Jan van den Zande. Diese wurden auf 400 Pferde geschätzt. Endlich wurde für folgende, auf Montagnach Laurenz (16. August) Abends, Gennep als Sammelplatz bestimmt: Herr Jan von Alpen, Droste, Otto vonHetterscheyt, Wolter von dem Gruythuse, Raib von Thoenen, Hermann von Apeldorn, Werner van den Sande, Joh.von Arnhem, der Richter von Xanten, Herman van den Horst, Loiff van Berenbroick, der Richter von Sonsbeck,Stramprade, der Richter von Üden, Amt van dien Kolk, Amt und Evert van Gestelen, Gert von Ossenbrock, Wolter,Jan und Raib van Bueren, Karl von Wyenhorst, Amt Schoilmeyster, Georg und Goessen van der Horst, WillemSmülling, Evert van Haghe, Richter zu Gryet, Wessel und Jan van Holthusen, Herman von Rade zu Üdem, Henrichvan der Houelwick, Wilhelm van den Boitzler, Dederich van den Boitzler, Deric und Jan van den Wyel, HenrichSpaen, Arnt von Holthusen in Üden, Junker Derick von Batenberg, Jan Kerskorf, Gert Spaen oder sein Sohn^Junker von Neuenare, Herr Godert von Wylacken, Willem von Will, Henrich Pedeler, Henrich von Wisschell,Rutger Lyur oder sein Bruder, Goissen von Steynhuys, Ailff von Vlfft, Godert und Henrich v. Wylacken, Gebrüder.

An Fusstruppen (Voitgenger) aus den Städten wurden auf 11. August nach Gennep einberufen: von Cleve30, Wesel 100, Emmerich 70, Duisburg 30, Xanten 50, Calcar 50, Rees 40, Dinslaken 20, Sonsbeck 25, Udem 20,Buderich 10, Griet 10, Soest 120, Hamm 100, Unna 60, Camen 25, Loen (Iserlohn) 25, Swerte 25, Brekervelde20, Altena 20, Ludenscheidt 10, Hattingen 10, Essen 40, Kirspe Meynershagen 10, Bochum 10, Wattenscheid 10,Hoerde 5, Westhouen 5, Amt Wetter 25.

Als Schützen mit einer Handbüchse, Harnisch, Eisenhut und Schild musten am 16. August zu Schulenburgviere aus Cranenburg und zwei aus Griethausen erscheinen. Sieben Aemter und der Marschall von Cleve musstenauf Sonntag 15. August 18 Wagen zu Cleve stellen, und zwar das ganze Amt Alpen 3, das Udener Gericht 2, AmtDinslaken 3, Hetter 3, Lymersch 3, Cranenburg 2, Genep 1 und der Marschall 1. Diese Wagen wurden folgenderArt vertheilt: einer für das Bottel(Schenk-) Amt, zwei für die Küche, einer für den Stall, einer für die Pfeile, einerfür das Pulver (Donnerkruyt), einer für die Kanoniere (Donnerschutte), einer für die Waffen (Harnisch) des Grafenvon Cleve, einer für dessen Kammer, einer für die Capläne und die übrig bleibenden sieben für die Büchsen. AnBüchsen wurden von Cleve mitgenommen: zwei Karren mit eisernen Büchsen, zwei Karren mit gegossenen Büchsen,eine Schlange (Kanone) auf einen Wagen. Dazu kamen drei Karren mit Büchsen aus Wonendael. Ueberdies wurdenmitgeschleppt 12 Tonnen mit Pfeilen, 12 Tonnen mit Pulver, 8 Heerpfannen und zwei| Fassmit Würsten. AnHackenbüchsen (Haickbussen) wurden mitgenommen zwei von der grössten, vier von der nachfolgenden, sechs vonder nächsten und zwölf von der kleinsten Nummer.

Aus der Bottelery (Schenke) des Grafen wurde aufgeladen: der Krug des Grafen, 2 silberne gedeckelteKrüge, 2 Mengefässer, ein silbernes Biertönnchen, ein Dutzend Genter Schaalen, ein Dutzend Clever Schaalen, zweiDutzend grosse Becken, zwei übergoldete Kannen; zwei kleine Calcarsche Kannen, zwei Gedecke für den Grafen, einDutzend Servietten, vier Tresortücher, vier Laken und vier Dwellen (Handtücher), die zwei letzten Gegenstände für dieRitterschaft. Aus der Küche lud man auf: die alte und die neue silberne Schüssel des Grafen, vier der grössten Brat-spiesse, zwei Brateisen, vier Stielpfannen, ein Schöpffass, ein Swelmer, drei Schaumlöffel, vier Anrichtslöffel, ein grosserKessel von Monreberg, drei Kessel, zwei Dreifüsse, zwei Haelketten, vier Fleischbeile, zwei grosse Aexte zwei Schuppen,vier Töpfe.*) Sechs Köche des Grafen wurden zur Mitreise bestimmt: Braem, Steven, Peter, Gerit, Sass, Rutclen.J Ende September 1408 fand erst die entscheidende Schlacht statt, welche die Schriftsteller eine derblutigsten nennen. Die Lütticher wurden völlig besiegt. Die Zahl der auf ihrer Seite Gefallenen wird von einigenauf 28,000 angegeben, von andern auf 10 und auf 8000. Unsere eben angeführte Urkunde hat auf dem Rückenfolgende Bemerkung: A° 1408 in pagna illa de Leodiensibus ultra XXX m Leodien, cecidisse refertur, wonach alsoüber 30,000 gefallen sind, und das muss für jene Zeit als eine übertriebene Zahl angesehen werden.

Godfried v. Bocholtz.

N. N.

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Arnold v. Wachtendonck.

Hermann v. Bochottz.

loooooooooooo

Aleid v. Schönforst.

Catharina v. Wachtendonck.

Godi'ried von Bocholtz.Von Godfried's V. Kindern, welche sich fast alle, wie die Stammtafel zeigt, emporzuzschwingen gewusst haben,ist ein Bildniss von Gertrud, der Äbtissin zu Dietkirchen, auf uns gekommen; ich gebe es nachstehend nach derZeichnung des Leichensteins.

4 ) Ein zweites Schreiben drückt sich also aus: man müsse mitnehmen, was gewöhnlich mitgenommen werde, nämlich:Wynbroit, byer, hauer vur myns herrn perde, speck, botter, die kaekenwagen, die butelen, die Stall, die Teuten, die bussen, die Pyle, CruytScherm, "Worst in den Heerpannen, myns heern huesscist.

Fahne, Bocholtz I. 80