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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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29. Herman von Störmede zu Lippstadt Zeuge, wie Lewold Fabri, Bürger zu Ahlen, dem Lewold RothemGüter zu Rothem überträgt. 1299, 7. Juni (Kloster Manenfeld).

30. Herman genannt v. Störmede, Bruder des deutschen Ordens zu Mülheim, schenkt vor dem Magistrat zuLippstadt mit Genehmigung seiner Frau Gertrud, seiner Kinder Johan und Walburga, dem deutschen Ol den unter Lebendenseine Güter, genannt Thomebroke (Brockhof im Kirchsp. Erwitte). 1302 in crastino bti Luce evang. (19. Oct.). (Ausdem Copiar des Klosters Marienfeld S. 120)

31. Henrich v. Störmede, Bürger zu Büren, Zeuge in der Uikunde, worin der Graf von Everstein dem KlosterGerden den Besitz der Villa Dalhusen bestätigt. 1301, 12. März. (Spilcker, die Grafen von Everstein.)

Demnach könnte die Abstammung wohl folgende sein:

Erster Stamm: Werner Edelherr von Störmede 1155.

1. Reyner I. v. Störmede 1167, 1191. 2. Rabodo I. v. Störmede 11G7, 1189, 1191.

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Gertrud von Störmede, Erbtochter, h. Albert von der Lippe 1209, der den Namen v. Störmede annahm 1231.Zweiter Stamm: Kommt 1231 mit seinem Sohne Rabodo vor.

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1. Reinherus IL, Edelherr v. Störmede, 1221 mitseinem Bruder und seinen Kindern.

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Sohn und Tochter 1221.

2. Rabodo II., 1221 mit seinem Bruder Reinher u. seinem Sohne 3. Otto 1231.Albert, 1231 mit seinem Vater Albert, lebte noch 1237.

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Albert III. 1221 mit seinem Yater, stiftete 1237 eine Memorie für seinen Bruder Rabodo III. 2. Rabodo III.unter Zustimmung seines Vaters, 1254 Ritter u. Marschall von Westphalen, 127712S0 1237 todt.

mit seinem Sohne Albert, h. Adela 1284.

1. Albert v. Störmede, Ritter 1277, 1280, 1282, 1284 mit seinem 2. Cunigunde, Erbin aller Güter, h. Friedrieh vonHörde, 12911300Vater 1291 todt. belehnt mit den Störmeder Gütern.

Burghaus zu Müss.

45. Dynastensitz, Schloss und Gericht Lüder und müss.

Lüder (jetzt Grossenlüder, in der churfürstlich hessischen Provinz Fulda, und Dorf mit einer Salzquelle und1400 Einwohnern, auch Amt, zu welchem ausser dem Pfarrdorfe Grosslüder mit der dabei gelegenen Wallfahrtscapelleauf dem Langenberge und ihrer Filialkirche zu Kleinlüder, auch das Pfarrdorf Bimbach (Bienbach) mit den Filialkirchenzu Unter-Bienbach, Lutters und Malkes, sowie Erchenau, Müss und Ufhausen gehören) war in dem Bereiche der AbteiFulda, das heisst in dem grossen Buchau oder Buchenlande, welches aus einem in sechs Gaue getheilten Buchenwaldebestand, eine der ältesten Niederlassungen. Es heisst in den Urkunden auch Lutharaha, Lutera, Ludera und findensich darüber folgende Nachrichten hauptsächlich bei Schanat, Dio. Ful. Buchonia Vetus, Nr. LXXXVI, S. 364:

1. Abt Egil von Fulda erbaute daselbst 822 die erste Kirche, welche auf seine Bitte von Aislulf, Erzbischofvon Mainz, zu Ehren der h. Maria, des Petrus und des Märtyrers Sebastian eingeweiht wurde.

2. Im Jahre 850 wurde daselbst eine Versammlung von Dynasten und Freigeborenen abgehallen, welche unterdem Vorsitze des Grafen Manto die bessere Dotirung der Kirche des h. Bonifacius zu Fulda beschloss und schenkte dazuGraf Dito den Salzbrunnen zu Lüder.

3. 950 schenkten Helmold, Gozbolha und Waltbracht ihr Eigenthum in Ober- und Unter.Luttara, bestehend inHäusern, Höfen, Oeden, Wiesen, Wäldern und Wässern der gedachten Kirche des b. Bonifaz.

4. 1137 sind die Brüder Almund und Godefrid von Lutera Zeugen, wie die Edelfrau Bertrada der genanntenKirche zu Fulda-verschiedene Schenkungen macht.

5. Später kommen die von Lüder häufig in Fuldischeh Urkunden und zwar als homines liberae conditionis vor,die ihre Besitzungen zum grösstentheil dem Stifte zu Fulda aufgetragen und als Mann und Weiberlehne, wie im Stiftegebräuchlich, zurückempfangen haben.

6. Carl von Lüder, der die Hälfte des Gerichts und die vordere Burg zu Lüder besass, verkaufte 1451 mitseiner Hausfrau Anna dem Abte Reinard von Fulda für 1600 Gulden auf Wiederkauf alle seine Güter und Gerechtigkeiten,

Fahne üocholtz I. J3