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7. Hermann von Valdessen, Knappe, und sein Sohn Johann, verkaufen für 6 Mark Warburger Denare denvierten Theil ihres Mansen zu Witesinghen, welcher ihnen von Henrich von Pyckelsin angefallen ist, an Conrad gl. BakenBürger zu Warburg, Löse vorbehalten, und stellen Bürgen (für die Gewähr): Borchard von Valsen und dessen Oheim(patruus) Thiderich. 1355, in die bti. Jacobi apli. (25. Juli.)
8. Herr Werner von dem Kalenberghe, Ritter, Werner Rave und Johann, Brüder und Vettern, verkaufen für116 Mark schwerer Warburger Pfennige ihren Zehnten zu Oslheim an ihren Oheim Wernher von Westenberg und haltensich die Löse gegen Bezahlung obiger Münze oder 46 Mark löthigen Silbers Geismarer Gewichts vor. Zeugen sind: HerrSander, Abt zn Viechtorp, Herr Rave, der Gottesritter, ihr Bruder, Herr Johann von Papenheim, Ritter, Herr Johann,Pfarrer zu Kalenberghe, Herbord von Papenheim und Henrich Mengersen. 1356, tertia feria post circumdederunt (23. Febr.)
9. Depmer von Stockhusen, Ritter, verkauft eine Rente von drei Verfingen Geldes, Göttinger Währung, für 7Mark derselben Währung an Tyderich Wlomen, Knappen, und setzt seinen Hof in der Wadelucke zu Pfand, auf dem jetzt
Wicbard von Herse sitzt. Es bürgen Eckbracht von Stockhusen und Hund von Berleffsen. 1389, in i -----------------
sunte Paulis Daghe conversionis (25. Januar). [] (~\
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10. Hermann Rudencrans (er siegelt wie neben, statt Ringe vielleicht Kränze) verpfändet für40 rh. Guld. Darlehn vier Gärten vor der Altstadt Warlberg (.Warburgj an Hermann von Deszle, Bürger, (1430Bürgermeister) der gedachten Altstadt und dessen Frau Hampen. 1419, feria VI. post quasimodo (28 April).
11. Johann Rave von Papenheim, Knappe, verkauft sein Viertel des Schlaghofes und derTrift in und um das Dorf Menne für 2 rh. Gulden an Friedrich von Windelen und dessen Frau Hildeborge. Wiederlösevorbehalten. 1420, Sabbato anle dominicain Letare Jerusalem (10. März).
Es liegen drei Pachtbriefe aus den Jahren 1603, 1614 und 1646 bei, wonach die Schaafstrift zu 3, 5 und 6 Reichsthalerverpachtet wurde.
12. Diedrich von Nyhusen stiftet die Vicarie am Altare unserer lieben Frau in der Kirche zu Gehrden. 1422,am sunte Jacobs Avende des hil. Äpost. (24. Juli).
Die Verleihung dieses Lehns an einen Priester hält der Stifter dem Aeltesten seines Geschlechts vor, nach dessen Aussterbendas Stift Gerden eintritt, welches auch das Präsentationsrecht erhält, so oft das Lehn einen Monat lang unbesetzt bleibt. Der jedesmaligeBesitzer des Lchns muss bei seinem Tode ein Drittel seines Vermögens zur Verbesserung der Pfründe hinterlassen. Die Stiftung wird zurBestätigung durch Diedrich von Moers, Erzbischof von Cöln, als Vorsteher des Stift» Paderborn. Rolef von Winzingerode, Kämmerer derKirche zu Paderborn, als Archidiacon zu Gehrden, das Stift Gehrden und Diedrich von Nyhusen besiegelt.
13. Wilhelm Westphale und Dydeiike von Nyhusen bekennen: von Erzbischof Diderich als Bischof von Paderbornund seinem Domkapitel die halbe Burg und Sladt Peckelsheim mit Gericht, Renten und allem Zubehör für 200 Marklöthigen Silbers, Warburger Währung, in Pfandnulzung erhalten zu haben und .«teilen als Bürgen, Herrn Johann Westphale,Ritter, Hermann Sunrike, Hartuiann den Yöden, Johann von Haxthusen und Cord von Oyenhusen. 1426, den suntekatrinen Avende (24. November).
Sunrike führt ein linksspringendes Thier, es scheint ein Hund, in seinem Schilde.
14. Diedrich von Nihusen und sein Sohn Engelhard, Knappen, verkaufen mit Genehmigung des Grafen AlfF zuWaldeck, als Lehnsherrn, ihren Hof Baddenhusen im Felde vor Pickelsheim für 70 rh. Gulden an Wilhelm Westphale unddessen Frau Styneken. 1429, ipso die Laurentii Mart. (10. August).
15. Dyderich von Nyhusen, Amtmann zu Dringenberg, überweiset im Auftrage seines Herrn, des Bischofs vonPaderborn, vor dem Gerichte zu Gross Neder, dortige Güter und Zehnten, Paderborner Lehne, welche durch das Absterbendes Geschlechts Juden, zu Warburg wohnend, erledigt sind, an Henrich Stapel. 1429, Sabbato proximo post festum bti.Michaelis Archaog. (2. October).
16. Dyderich von Nyhusen, Knappe, Greta, seine Frau, Engelhard, Johann und Bernhard, deren Söhne, ver-kaufen für 50 rh. Goldgulden 2'/ 2 Mark jährliche Gülte aus der Hülfe vor Warburg, Lehn des Stifts Paderborn, an HenrichRutzen, Bürger zu Warburg, und dessen Frau Gesen, halten sich aber die Wiederlöse vor. 1433, ipso die bti. VincentiiMart. (22. Januar).
17. Dvderich von Nyhusen, Bertold von Giesmar, Bürger zu Warburg, Friederich Rieht und Albert vonMengerinchusen verbürgen sich für Ritter Johann von Falkenberg dem Domstifte von Paderborn wegen 65 Gqjdgulden,womit der Hof zu Desle wieder eingelöst werden kann. 1434, feria seeunda proxima post dominicam quasi modo genti (5 April.)
18. Johann von Valkenberge, Riuer, Willem Weslphal und Gerd Spegel, Knappen, bekennen, dem HenrikePeters, Bürgermeister von Paderborn, Mette, seiner Frau, Yseken und Gertrud, deren Töchter, 104 rh. Gulden zu schulden.1436, fer. 111. post dorn. Invocauit (28. Februar). •)
19. Dydrich von Nyhusen, Knappe, Engelhard, Bernd und Johann, seine Söhne, übertragen alle ihre Güter zuHel.nern, bestehend in-4 Höfen zu 18 Hufen Landes und 9 Kottstellen, mit Holzmark, Wasser, Fischerei und Zubehör, vondenen zwei Höfe vom Stift Paderborn, einer von der Herrschaft Schonenberg, jetzt Landgrafen von Hessen, und einer vomStifte Heerse zu Lehn geht, an Gerd Spiegel und erhalten von ihm tauschweise das Dorf Völtzen nebst Zubehör zurück.Es besiegeln den Brief obiger Diedrich und Engelhard, dann auch deren Oheim und Schwager Wilhelm Westphalen undHartmann Rhoden, so wie die Stadt Peckelsen. 1438, ipso die dominica Laetare (23. März). 2 )
i) Diese Forderungsurkunde nebst noch vier anderen, gab Henrich Peters am 31. October 1441 seiner Tochter Jesekß, als siesich mit Friedrich von der Windelen, Bürger zu Warburg verheiratete, zum Brautschatz, und von diesen Eheleuten kamen s.e weiterdurch Heirath an die Niehausen.
A Gerard Spiegel und seine Söhne Wedekind und Hermann hatten das Dorf Volessen (Völtzen), bestehend aus demGerichte, dem Gebede über das ganze Dorf, der Schäferei und Trift, 8 Höfen und 16 Kottstellen, Holz, Wasser und Fischerei für
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Fahne, Bocholtz 1.