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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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6. Goddert von den Ilusen, Knape, verkauft seinen Hof ,, tho deme Dale bei Wekede" im KirchspieleHoyzhenkusen an Johan von Anroglite, Knapen; Zeugen sind: die Juncker zu Büren, Symon, Henrich und Johan, Brüdervon der Wevelsborgh geheiten, Henrich de W esselere; Dyderich von Netclynghen, Bertolt von Holthuscn, Knapen. 1367,an sente Silvesters daghe des hylligen Martylers (31. December). (Archiv Alme.)

7. Herwin von Melricke wird 1370 vom Erzbischofe von Cöln mit Anröchte als Lehn- und OfFenhaus belehnt,und ermächtigt ihn der Erzbischof im Jahre 1382, dass er sein Haus zu Anröchte befestigen kann, jedoch auf Widerruf.(Seiberts I., S. 633.)

8. Andreas Valsch verkauft den Hof zu Bosinchove im Kirchspiel Erwitte, den Hof imDorfe Anröchte, den Henneke Hillen baut, den Hof daselbst, worauf sein Steinwerk steht, so wie allsein, im und beim Dorfe Anröchte gelegenes Gut für 240 Mark soester Pfenninge an Godert vonMcschede und dessen Frau Fygen, und verspricht binnen Jahr und Tag die Genehmigung des Lehnsherrnzum Verkauf zu erwirken. Bürgen sind: Johan von Scorlemer der jüngste, Cord dey Ketelere, RölgersSohn, Herman van Neyhem, Burgmann zu Mark, Hunold von Plettenbracht, Sohn Hermans. 1382,ipso die beati Valentini Mart. (14. Februar.) (Archiv Ahne.)

Valsch siegelt wie neben.

9. Godfrid von Anröchte wird zu Arnsberg mit Gütern zu Steinhusen, Burglehu von Menden belehnt. 1386.(Seiberts II., Seite 530.)

10. Gerdt von Ense verpfändet für 300 rheinische Gulden seine Zehntlöse Weizen zu Anröchte, jährlich aufSt. Cunibert fallig und sein Gut Honstein zu Anröchte an seinen Tochler-Mann, Godderd von Meschede. 1412 ipso dieconversationis s. Pauli. (25. Januar.) (Archiv Ahne.}

11. Wilhelm, Edelherr zu Büren, belehnt Goddard von Meschede mit dem Hofe zu Berge als Manulehn.1424, ipso die Marci Evang. (25. April.)

12. Grete von Walterinchusen und ihre Töchter Beleke und Styneke,verzichten zu Gunsten des Henneken von Anröchte auf den Nachlass des Henrichvon Anröchte, dessenwegen der Ehemann und Vater der Ersteren mit gedachtemHenneken im Streit gewesen ist. Es siegeln: Johan dey Teygher, Gograf zu Erwine,und Rötger Schaden, wie hierneben abgebildet. 1427, crastino Cuniberti Abbaus.(29. November.)

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Schade.

Teyger.

13. Henneke von Anröchte und sein Sohn Hinrik besiegeln die westphälische Erblaudes-Vereinigung. 1437,10. September. (Seiberts III, Seite 89J

14. Goddert von Meschede, Regele, seine Frau, Cracht und Diedrich, ihre Söhne, verkaufen aus ihrer Zehnt-löse zu Anröchte, mit Genehmigung des Lehnsherrn, Friedrich von dem Altenhause'Padberg, dem Gobel Smalen, genanntvon der Lippe, Bürger zu Soest, eine Rente von 3 Mark Wiederlöse mit 36 Mark vorbehalten. Es siegeln Henrich vonEnse, Sohn Gerds, auf Bitten seiner Schwester, der obengenannten Regele, und Friedr. von Padberg. 1441, an sentMargareten avende (11. Juli). Ebendieselben verkaufen in derselben Weise und aus demselben Objecte dem genanntenSmalen 15 Tage später (26. Juli) 2 Malter Weizen Lippischen Maasses, Wiederlöse mit 90 rh. Güllen vorbehalten, undmüssen 1442, 3. August, dem Käufer für das Verkaufte Bürgen stellen, als welche Henrich von Ense, Sohn Geldes, Nolkenvon Melderike, Henrich von Erwitte und Henrich Wrede, Sohn Gerdes, W. zu Milinchusen, erscheinen, dagegen gelobendie Käufer, 1444, 1. Mai, der Einlöse nichts entgegen zu stellen.

15. Ermwart von der Molen, des f Ritters Herrn Ludeken v. d, M. Sohn, verkauft einenBusch Holz zu Westerneden, unmittelbar am Dorfe, dem Hans Waldeggers daselbst. 1442, feria sextapost bti Olderici conf. (9. Juli.)

Ermwart siegelt wie neben.

16. Nese von Lcuhusen verkauft ihr Gut zu Wichmansberge mit Genehmigung des Lehnsherrn Herrn Bernd,Edelhcrrn von Büren und dessen Frau Alheyt an Henneke von Graffen, Sohn des Megen v. G., für 30 rhein. Gulden.1452, Sundach na der hyllgen drey Koninge dage. (9. Januar).

17. Friedrich und Johann von dem Aldenhuse to Padberck belehnen Regula von Meschede, Ehefrau Goderds,mit 3 Mark Zehntlöse zu Anröchte. 1455 ipso die Martini Episcopi. (11. November.)

18. Godert Boleken, Knappe, wohnend zu Anröchte, bekennt vor Johann Duncker, Gorichter zu Erwitte, demBernd von Meschede, Domherrn zu Münsler, 16 rh. Goldgulden für ein dem Gert Halwatt verkauftes Pferd zu schulden.1475, 27. Dezember.

) Im Jahre 1467 trat Diedrich von Visbecke für 140 Gulden in die Rechte des Smale, und von diesem kaufte 1473, mittelstZahlung der 140 Gulden, der Domherr Bernd von Meschede, weicher sich 1482, auf Sonntag Oculi, mit den Bauern zu Anröchteverglich, dass ihm die drei Malter Weizen im Lippischen Maasse geliefert werden sollten, welcher Vergleich im Namen des Churfiirstendurch Philipp von Horde, in Beisein Cord des YVrcden, Drosten, und Henrich Sauer, Kellner zu Arnsberg, abgeschlossen wurde.