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19. Wychart Rengers verkauft für 30 Soester Gulden und 10 Schillinge seinen Hof und sein Gut zu Anröchtean Lyppold von Meschede 1483, vp den Sundach oculi (2. März). Lyppold von Meschede und seine Frau Eliane gebenihrer Tochter Thelen, die sich mit Johann Valen verheirathet hat, obiges Gut, statt der versprochenen 50 Kaufmanns"uldenHeirathsgelder als Aussteuer. 1483, up sent Mathaeus dagh des h. Apostels und Ev. (21. Sept.)
20. Henrich und Menge von GrafTen, Brüder," und des letzteren Ehefrau Eva, verkaufen den Augustinern zuLippstadt ihren Hof zu Alten jesschen, genannt des Johanns von Anröchte Gut, welches sie von Godert Boleken erbten undjetzt Henrich Schellewalt baut. Bürgen sind Adrian von Ense und Nolleken von Bernynghusen, 1493, Dinschedages naSunte Andreas Daghe Aposloli. 3. Dec.
21. Thomas von dem Altenhause Padberch, des f Cord Sohn, genehmigt die Verpfandung der 3 Mark Zehnt-löse zu Anröchte, welche sein Vater und dessen Bruder Friedrich vormals seinem Oheim Bernd von Meschede, Domherrnverkauft haben und gestattet als Lehnsherr dem letzteren die Einlöse dieser Zehntlöse von Diedrich von'Vishecke, dem sieGodert von Meschede, des genannten Bernds Vater, verpfändet hat, und verspricht endlich, mit derselben Niemanden, alsgedachten Bernd und dessen Erben zu belehnen, es seien denn ihnen vorher 180 Gulden als Pfandsumme gezahlt. 1495.13. November.
22. Johann Vale und seine Frau Tele verkaufen vor dem Richter des Hofes zu Münster dem Gordt vonMeschede ihr Gut und Erbe oben iin Dorfe Anröchte, samint Zubehör vor dem Dorfe, welches Rcmbcrt Dümken baut.1496, Dinxdages na h. dre konnige (13. Januar).
23. Godert Luerwalt und seine Frau Alheid verkaufen ihren halben „Toickhof" im Kirchspiel Anröchte anHenrich von Meschede und dessen Frau Anna. Es siegeln: Alhard von Horde, Thonies von Berninkhusen und BerndtBredenoll. 1504, in profesto vincula Sli Petri (31. Juli).
24. Balthasar von Thülen und seine Frau Yliana von GrafTen, Tochter des Menge v. G.zu Anröchte, quitliren dem letzteren auf den versprochenen Brautschatz von jährlich 3 Malter Roggen,55 Goldgulden, womit 2 Malter jährlich getilgt sein sollen. 1509, an dem achteden Dage Petri et Pauliapostolorum (6. Juli). Thüle siegelt wie hierneben.
25. Diedrich, Godert und Gert von Meschede, Vetlern und Brüder, vergleichen sich mit Menge von GrafTenund dessen Sohn Jaspar wegen eines Gutes, zwischen dem Schlaghofe bei Anröchle und dem Elinger Gi unde gelegen,genannt Hausmansdael. Zur Entschädigung des erblichen Wiederkaufsrechtes, welches die letzteren daran zu haben glauben,erhalten sie eine Wiese, müssen aber den von Meschede ein ewiges Vorkaufsrecht in allen Graffenschen Lehn- und Erbgüterngestatten. 1515, an dem Daghe Assensionis domini (17. Mai).
26. Mandat des cölnischen Offizials, wodurch Theodor von Meschede, Domherr zu Münster, Anna, Wittwe vonMeschede, dessen Mutter, und Godfrid von Meschede, Knape, gegen sämmlliche Pfargenossen zu Anröchte im Besitze derSchaaftrift in der ganzen Anröchter Mark geschützt werden. 1529, 23. Februar.
27. Diedrich von Meschede, Domherr zu Münster, bekennt der Bruderschaft unserer lieben Frau zu Anröchte,zwei Malter Korn aus dem Bossinchoue bei Anröchte zu verschulden, (später eingelöst). 1531. Am Sonntage invoeavit(26. Februar.)
28. Hermann, Erzbischof von Cöln und Administrator zu Paderborn, gestattet dem Jaspar von GrafTen einMaller Kornrente, welche Menge und Henrich von GrafTen, Brüder, für ihre Memorie den Augustinern zu Cöln geschenkthaben so lange zurückzubehalten, bis die Mönche den eingestellten Gottesdienst wieder ordnungsmässig ahhalten oder derErzbischof selbst anders verfügt. Datum Meschede, 1532, 31. Oct.
29. Diedrich, Domherr, Godert und Gerdt von Meschede, Brüder und Vettern von Meschede, und Anna, GerdtsEhefrau, ertheilen dem Johann Dümken zu Anröchte einen Freibrief (Entlassung aus der Hörigkeit). 1533, Dinxdag nestna der hilgen hoiglit Pinxten, 3. Juni.
30. Johann von Hanxlede, Sohn Hermanns, und seine Frau Catharina ertheilen den Gevettern Gord und Gerdt■von Meschede das Vorkaufsrecht an den von Verne'schen Gütern zu Anröchte. 1535, ohne Tag.
31. Diedrich, Goddert und Volmer, Brüder und Vettern von Meschede, übertragen den sämmtlichen Bauern zuAnröchte für 16 Mark Rüdener Geld und einen Hammel jährlich ihre freie Schafirift in Meyerzahl. 1536, 29. Sept.
32. Jaspar von GrafTen, genannt Menge, zu Anröchte, und seine Frau Walburga, bekennen, dem Gerdt vonMeschede und dessen Frau Anna 60 Joachimsthaler als Aussteuer der letzleren zu schulden. 1549. 1551, 6. Januar,stellten sie eine neue Schuldurkunde über 40 Thaler und 1551, 24. Juni, in Verbindung mit ihrem Sohne Melchior vonGrafTen eine dritte über 100 Thaler aus.
33. Johann von dem Alten Hause Padberg belehnt nach Absterben des Diedrich von Meschede den Gerdt vonMeschede behufs seines Vetters Goldes v. M. mit der Zchntlöse zu Anröchle. 1553, 7. Febr.
34. Jaspar von GrafTen, anders genannt Menghe, zu Amöchle, verschreibt seiner Bastardtochter Bela, welchemit Johan Scholer verheirathet ist, als Brautschatz den halben Hof zu Anröchte, den zur Zeil Hermann Klover bewohnt.1557, 22. Juli.
• 35. Johann von Hanxleden zu Ostwich und seine Frau Catharina verpfänden für 200
Joachimsthaler und 10 Thaler jährliche Zinsen davon, dem Gerdt von Meschede und dessen Frau
Anna die v. Verneschen Güter zu Anröchte. 1559, in den hilligen dagen te Pinxten. (14.-16. Mai.)
ri.iivxledcn siegelt wie neben.