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4. In dem Verzeichnisse der Besilzungen des Grafen Siegfiid von Norlheim und ßomeneburg, t 1108 (oderdessen gleichnamigen Sohnes Siegfiid, Grafen von ßomeneburg und Hoinburg, i" 1114, Sprossen der Grafen von Werl undArnsberg) kommen unter Anderen (Kindl. Münst. Beiträge III. S. 35) vor, nachdem vorher die Einkünfte aus dem Allodeaufgezählt sind: Comili Sifrido libere serviebant: Howart et Godefridus de Almena cum bonis eorum, Conradus de Tulo(Thiilen) cum bonis suis etc.
5. Hermannus de Almena ist Zeuge, als die Brüder Bertold und Thetmar von Büren der Kirche zum h.Meinulfus in Bodeken und der Kirche zum h. Cyriax in Geseke zum Heile ihrer Seele den Hof (curtis) in Ober-Elereaschenken. 1220. Aus dem Originale des Klosters Dalheim.
6. Im Jahre 1276 stellt Erzbischof Sigfrid von Cöln die (1254 durch Bischof Symon von Paderborn) zerstörtenBefestigungswerke von Alme wieder her. Monumenta Paderb. S. 248.
7. Ludwig, genannt Witte Pape, verkauft dem Knappen Arnulf, genannt von Almina, und dessen Frau Alheidvor dem Gerichte zu Brilon ein Gut zu Dorslon. 1277. Aus dem Copeibuche des Klosters Dalheim.
8. Die Gebrüder Nenneke, Hermann und Haword von Almana, so wie Bruno von Almana mit anderenPersonen theilen vor dem Gerichte zu Brilon eine Rente, welche sie von einem Gute zu Alme dem Stift Geseke schulden.1308, 7. Januar. Seibertz, ürkdb. II. S. 42.
9. Die Burgmänner und Städte des Herzogthums Westphalen, darunter auch die Burgmänner zu Ahne, schliesseneinen Landfrieden. 1325, 3. März. Seibertz, Urkdb. II. S. 208.
10. Erzbischof Henrich von Cöln, der Graf Rupert von Virneburg, als Marschall von Westphalen , die Burg-männer von Rüden, Hovestadt, Vürslenberg, Snellcnberg, Werl, Almene, Aldenvels, Scharpenberg und die Bürgerschaft zuSoest, Brilon, Berg, Attendorn, Recklinghausen, Dorsten, Werl, Geseke, Rüden, Warslein, Kalenhart, Belike, Medebach,Winterberg, Hellenberg, Smalenberg und Volcmers schliessen mit der Stadt Dortmund ein Schutz- und Trulzbündniss zurAufrechtcrhaltung des Landfriedens. 1326, 23. Februar. Fahne, Dortmund, Drkundenbuch I. S. 113.
11. Sophie, Herrin und Gräfin von Waldeck bestätigt, dass \or ihr AnlefFana und deren Söhne, Herbert undAlbert von Ilotlepe (Hoppele), zu Gunsten des Klosters Bredelar auf alle ihre Ansprüche an die Hälfte des Zehnten zu Almeund die Collation der Präbende daselbst in eben der Weise verzichtet hätten, wie dieses bereits vorher von Conrad dictusniger, auch Sohn der Antefläna und Bruder der Obengenannten, geschehen sei. 1331. Archiv Alme.
12. Im Jahr 1344 auf Walpurgis Abend, als Cord von Nehen (jetzt Nehden bei Alme), Knappe,mit Bewilligung seines Sohnes Herman und seiner Brüder Johann und Gerd, das Holzgericht sammt seinerLebnwaare und dem Pothof zu Nebene seinem Sohne Johann überträgt, sind Zeugen: Wilhelm von Verne,Bernd von Ettelen, Henrich von Almene, Nolde von Wolfte, Cord und Olrich, Brüder, die Schilder,Wilhelm und Reyner, Brüder, die Schilder, und Rembert Rameshuss. Nehen siegelt mit drei (2. 1)Gleven. Archiv Ahne.
13. Henrich von Almene, Knappe, Goltschalk und Herman von Thulen, Sweder von Hottepe und Conrad vonBruchhauseu sind Zeugen, als die Knappen und Brüder Herbold und Arnold von Wulfte zu Gunsten des Grafen Otto vonWaldeck auf ihre Renten in der Grafschaft Rüdenberg verzichten. 1346, (feria III. post omniuin sanctorum) 3. November.Aus Kopp, heiml. Gericht, S. 521.
14. Cuno, Erzbischof von Trier und Administrator von Cöln, überträgt dem Bischof Henrich von Paderborndas Marschallamt von Westphalen, hält sich aber die Aemter Recklinghausen, Waidenberg, Schnellenberg und Siegen vor,sowie den Hof zu Gelmen und die Korngülte zu Soest. Henrich muss das Marschallaint mit 8000 Goldgulden aus denHänden des Grafen Goderd von Arnsberg, dein es bis dahin verpfändet war, an sich lösen und für diese Summe, welchedie Pfandsumme bildet, wofür Henrich das Amt antichrelisch erhält, stellt ihm der Erzbischof noch insbesondere zu Pfand:die Schlösser des Erzslifts zu Hovestadt, Rüden, Nordena, Kogelherg, Alme und die Stadt Lude. 1370 (des Donrestagesvor Palmarum, dat is up des heiligen sent Ambrosius Dach) 4. April. Aus dem Originale im Archive des PaderbornerDomstifts. '}
') Dieses Archiv enthält über das Marschallamt: 1333 des Fridags vor sunte Gregorius dage (5. März) bekennt Bertolt, Herrvon Büren, vom Erzbischofe Walram von Cöln für 1100 kleine Gulden Darlelm zum Marscha.ll von Westphalen ernannt zu sein , unterbesonderer Verschreibung der Aemter: Waidenberg, Menden, Werll, Hovestadt, Brilon, Rüden und Medebach; er soll die eine Hälfte derjährlichen Beden beitreiben und für sich behalten, die andere bleibt dem Erzbischof. Auch sollen ihm alle Einnahmen aus den Gerichten injenen Aemtern gebühren, worüber er jedoch dem Erzbisehofe Rechnung legen muss. Dagegen soll er aber auch als Marschall verpflichtetsein, alle Leute, Städte, Dörfer und Lande in ihren Rechten zu schützen.
1370, datum Godesberg in vigilia Palmarum (6. April) verkündiget Cuno, Erzbischof von Trier, Administrator, allen Unter-thanen des Marschallamts von Westphalen die Ernennung des Bischofs Henrich von Paderborn zum Marschall, und up den hilgen Paysschavent (13. April) desselbigen Jahres, ebenfalls von Godesberg aus, verkündet er dasselbe in zwei verschiedenen Urkunden, in der einen demAmtmann zu Nordena und den Burgmännern zu Rüden, Hovestadt, Cogelnberg, Alme, so wie den Leuten zu Lude, wobei er besondershinzufügt, dass der Bischof die verpfändeten Schlösser einlösen muss und auf ihren Bau 1000 Gulden verwenden darf, in der anderen denMannen, Burgmännern und Untersassen des Landes Arnsberg, des Testes Recklinghausen und den Bürgermeistern und Bürgern zu Arnsberg,Eversberg, Neheim, Herzberg, Grevenstein, Recklinghausen und Dorsten. ■—■ 1370 (in die Ascensionis domini) 23. Mai, zahlen Johann vonWintzingerode, Domherr und Kämmerer zu Paderborn, und Bertold von Geysmar, Bürger zu Warburg, im Auftrage des Bischofs Henrichvon Paderborn und im Beisein des Goswin von Duysborg, Domherrn zu Cöln, und Burchard von Westerholt, Pastor zu Holtheim, als De-putate des Erzbischofs Cuno, dem Grafen Godfrid von Arnsberg 5000 schwere Gulden als einen Theil der Ablösesumme für das Marschallamt.— 1371 (up den sunnendach in der Vasten als man synget oculi) 9. März, ernennt Cuno, Erzbischof von Trier und Administrator von Cölnden Bischof Henrich von Paderborn auch zu seinem Drosten und Amtmann der Grafschaft und des Landes Arnsberg. Alle Landeseinkünftesollen getheilt werden; die eine Hälfte erhält Henrich als Besoldung, die andere der Erzbisohof. — 1371 (des neisten Dages na sent Peters-daige ad vincula) 2. August, von Godesberg aus, quittirt Friedrich, Erzbischof von Cöln, dem Bischöfe Henrich von Paderborn, der auf die