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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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15. Simon, Edelherr von Büren, verspricht dem Bischöfe Henrich von Paderborn, wenn er ihm Schloss Ahnefür 500 Mark Paderhorner Pfennige verpfändet, 200 Mark, die ihm auf die Weuelsburg versichert sind, auf jene 500 inAnrechnung zu bringen. 1374 (feria seeunda post bti Viti mart.) 16. Juni. A. des Päd. Dornst.

16. Bischof Henrich von Paderborn, unter Zustimmung des Erzbischofs Friedrich, verpfändet dem Junker Symonvon Büren für 500 Mark Schloss Alme. 1375 (den nehistin fritage na Martini) 16. Nov. A. des Päd. Dornst. Symon,Edler von Büren, quittirt dem Bischof Henrich von Paderborn 200 Mark Pfandschillinge, die er auf die Weuelsburg hatteund bekennt hierfür und für 300 andere Mark Schloss Alme in Pfandschaft zu besiizen. 1376 Cden nehisten Donrestagenach dem Sundage als men singet Letare) 27. März. A. d. Päd. Domstifts. Derselbe Symon quittirt dem gedachten Bischofdie Rückzahlung der 500 Mark 1377 (feria VI post Pasche) 3. April. Erzbischof Friedrich von Cöln verpfändet demBischöfe Henrich von Paderborn, nachdem er von ihm das Marschallamt wieder eingelöst und einem andern in Pfandnutzunggegeben hat, für 3700 Gulden, die er ihm von der Pfandsumine von 8000 Gulden noch schuldet, bis zur vollständigenAblöse seinen Theil der Stadt Lude, den Cogelenberg und das Schloss Alme. 1377 (up sent Agathen dach der heyligenJunglrauwen) 5. Februar.

17. Henrich, Bischof von Paderborn, verpfändet Schloss, Burg und Dorf Alme dem Edelherrn Symon von Büren.Aus dem Originale im Provinzial-Archive zu Düsseldorf: Wy Henrik von Godes Genaden biscop to paderborne bekennetvnde betuget in dussen apen breue vor vns vnde vor alle vnse nakomene, dal wy myt willen vndc volborde vnde gudenvorberade vnses kapitels hebbet vorsat vnde verseltet in dussen apen breue dem Edelen Symone van buren vnde synenrechten eruen de slote, borch vnde dorp to ahnen myt allen gerichten in holte in velde in watere in Wesen in weyden intorue in twyghe myt allen rechten vnde tobehoringen alse wy de hebbet van vnseme heren Ersebisscope to colne vnde synenkapitele vor vyfhundert Mark alse to paderborne vnde to sost gynge vnde geue is vnde hundert gülden goyt van goldevnde swar van ghewychte vnde solet vnde wy willet ene der slote alse vorgt. steyt wy vnde vnse nakomelinge rechtewarscop don wo dicke se dat van vns eyschet ane argelist. Were ok dat %nse here van Colne vnde syn kapitel vns edervnsen nakomelingen de slote vorgt. afloysen so solen wy vnde willet dem Edelen symone vnde syn rechleu eruen de vyf-hundert mark vnde hundert güldene vorgt. wedergeuen vnde betalen sonder vertoch ane eren hinder ane argelist. Werauer dnt vorgt. Symone eder syne rechte Eruen künden erweruen an vnsen heren van Colne dat se de vorgt. slote toalmene van eine hedden, dar sole wy vnde willet en troweliken to helpen ane argelist. so sal vnde here van Colne dervyfhundert mark vnde hundert güldene an vns qwyt ledich vnde los syn vnde af gayn an der somme de wy hebbet anahnen vnde an anderen synen sloten. Des to tuge bebbe wy Henrik vnse ingesegel myt vnses capitels ingesegele andussen breyf gehangen vnde wy Domprouest Domdeken vnde gemeyne kapitel to paderborne hebbet to konlscap vnsesvolbordes vnse ingesegele an desen brief gehangen. Datum anno d mini millesimo CCC° LXX oetauo die beati Reinigii.

18. Symon, Edelherr von Büren, bekennt, dass ihm Bischof Henrich von Paderborn das Schlossund Dorf Alme für 500 Mark verunlerpfandet und 100 Gulden an der Burg zu verbauen erlaubt hat,welche letztere zu der Pfandsumme zugerechnet und mit dieser zurückgezahlt werden sollen. 1378 (diebeati Remigii episcopi et conf.) 1. Oct. Symon siegelt mit dem Löwen, wie hierneben.

19. Symon, Edelherr von Büren, verpfändet dem Knappen Johann von Schorleimer dem Jüngeren für 26Geseker Mark Schloss und Haus Aluienn auf zwei Jahre. Wenn Büren während dieser Zeit daselbst wohnen will, mussJohann ausziehen und soll ihm dagegen das Haus des Cordt von Tulen oder des Bocholles im Dorfe Alme zur Wohnungeingeräumt weiden. Den Brief besiegeln auch Herr Bertold und Johann von Büren, Brüder Symons. 1380 (feria seeundapost naliv. B. Mariae Virg.) 9. Sep!. Alle drei siegeln mit Löwen. Archiv Büren.

20. Symon, Bischof von Paderborn, quittirt dem Eizbischof Friedr. von Cöln die Ablösesumme für dasMarschallamt, mit Ausnahme der 3700 Gulden, wofür ihm die drei Schlösser Cogelnberg, Lüde und Alme verpfändet sind.1382, 16. Nov. Archiv des Päd. Domstifts.

21. Die Gebrüder Symon, Henrich und Johann von Büren reversiren dem Erzbischofe von Cöln die Amtmannsstelleder Burg und Stadt Alme gemeinschaftlich auf Lebzeit. 1386, 5. Nov. Aus dem Archiv zu Düsseldorf. Wir Symon,Henrich und Johan Edele luyde, heren van Buren, gebrodere, dun kunt allen luyden. Want die Erwirdige in gode vadervnse lieue genedige here, her Friderich Ertzebusschoff zu Colne, hertzoge van Westfalen ind van Enger, vns syne Slosse,Slat ind Burgh ind ouch dat dorp van Almene mit allen yien herlicheiden, Gerichten, Zubehören ind Reichten beuolenhait, as synen Amptluden ind ouch ganlz gewyse vur eyne Summe geltz, as syne besigelde briue innehaltent, devan worde zu worde volgent. Wir Friderich van goitz genaden der heiigen kircher zu Colne Ertzebusschoff dun

Ablösesumme des Marschallamts dem verstorbenen Grafen G. von Arnsberg noch 3000 Gulden schuldig geblieben war, eine fernere Abschlags-zahlung von 2338 Gulden, welche in kleinern Summen an folgende Personen geschehen ist, nämlich an: Godderd von Haitzfelt von Wesen-feit 240 G., Henrich Storm 500 G., Wilhelm Quatterlant 224 G., Henrich Quatterlant 390 G., Hermann von Daelhusen 100 G., Volmer vonBrenken 100 G. -f- 100 Schillinge tournose. Everd Schuyrman 112 G., Hermann von Blydinctorp 160 G., Friedrich von Graffen 70 G.,Diedrieh von Brenken 50 G., Henrich von Leenhausen 40 G., Dyderich von Meynrinchaüscn, Bürger zu Soest 72 G. und Heydenrich vonMeldricke 1C0 G. 1373 (Mandages na Kiliani) 12. Juli, verspricht Erzbischof Friedrich dem Bischöfe Henrich von Paderborn, das Marschall-amt binnen drei Jahren nicht einzulösen. 1373 (de dato Deutz, Mayndages na sunte Kylianus) 12. Juli, ernennt Friedrich, Erzbischof vonCöln den Heydenrich von Oer zum Amtmann der Grafschaft Arnsberg und des Vestes Recklinghausen mit der Verpflichtung, als Marschall nachInhalt der Briefe über das Marschallamt dem Bischof Henrich von Paderborn den Eid zu schwören. 1376, 23. Febr. Erzbischof Friedr.von Cöln, der von der Stadt Soest 2000 Gulden zur Wiederlöse der Grafschaft Arnsberg aus den Händen des Heydenrich von Oer erhaltenhat, gelobt, bis zur Rückzahlung die gedachte Grafschaft nicht wieder zu verpfänden. (Seib. Urk. II.) Heydenrich von Oer, Knappe,quittirt dem Bischof Symon von Paderborn 1000 Gulden abschläglich auf die Pfandsumme von 2500 Gulden. 1381. Datum in obsidioneeastri Steynhus. Heidenrich von Oer, Knappe, übernimmt von Bischof Simon von Paderborn das Marschallamt von Westphalen und quittirtdafür dem Erzbischof und Stifte Cöln 6000 Gulden, die sie ihm schulden. 1381 (die divisionis apostolorum) 15. Juli. Ebenda.