Druckschrift 
1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen
 

26

/

1455 leiht Henrich von Boicholt, Bürger zu Rees, dem Herzoge Johann von Cleve 333alte Schilde, 12 Weisspfenninge 4 Marken cölnisch, anderthalb oberländische Gulden für einenWeispfenning gerechnet und wird ihm eine Wiese bei Scbloss Rosau ' zu Unterpfand gestellt.Henrich siegelt mit den Mauerankern wie hierneben. ')

1-534 wird Cornelius, Johann Jacobs Sohn von Boeckhout mit Land zu Kromwyck bei Woerden belehnt.Wilhelm v, Boechout- N- v- Boechout, h. Goeda v. Denemarken, Tochter von Johann u dementia v. Zuilen (1360 noch unverheiratet).

Stephan v. B-, 135863 wegen des

Donvelder Dyck bei Deventer Mitglied

der Ritterschaft (Dumbar Alkemar.)

1. Stephan v. B-, 1393 vom Domprobst von 2. Diedrich, Domherr zu Utrecht.

Utrecht mit Gut bei Wyck belehnt, 1421 fj 3. Hildegard, h. N. Gronwert.

h. Mathilde Uitenwarde, wiederverh. an 4. Goda, h. N- Haen.Henrich Ottenzoon.

N. von Boiichout.

5. Elisabeth, Nonne

zu Mariendael.

6- N., h. Sander

von Tyll.

1. Stephan, h. I. 2. Wilhelm v. Bouchoul (wahrscheinlich Sohn Sweders), Richter des Probsthofes zu Utrecht 1376 (Archiv des Domkapitels),

Benedicla Vinck, besitzt Güter zu Zütphen, die er 1400 an Johann und Alard, Bastarde von Büren verkauft, 1415 mit dein Gut zu Wyck

2. Mathilde- belehnt, welches ihm Stephan v. Bochout überlässt, ist 1416 Bürge für die Brüder von Zuilen, lebte noch 1428, h. Engela

von Pallaes, Tr. von Floris P. und Engela von Wulven 1389.

____________________________________________________________________i-----------------------1 r ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.

1. Stephan, 142638, 2. Hubrecht v. B-, mit dem halben Gut zu Wyck belehnt, von dem Mathilde, Wirtwe 3. Walter, Priester zuGouda 1422.

mit dem Gut zu Wyck des Steven von Bouchont die andere Hälfte besitzt 1429, erwirbt die zweite Hälfte 4. Calharina, h. Johann Bosch.belehnt. von Wilhelm von Tyll, (Sohn Sanders und Erbe seines Oheims Stephan v. Bocholt 5. N., h. N. v. Zuilen.

1449) und überträgt sie an Johann von Meerten 1479. 6. Johann.

Wilhelm v. B-, 1464 belehnt Nesse zu Vleuten.

Von Obigen werden die Boisschot stammen, welche sich Grafen von Erp und Freiherrnvon Saventhen schrieben und die Maneranker, in der Form wie hierneben, Roth in goldenem Feldeführten. Von ihnen finde ich: Franz de Boisschot, Comte d'Erp, Baron de Saventhem und seineFrau Anna Margaretha de Lannoy.

Carl Ernst Franz von Boisschot, Comte d'Erp, h. Adriana Florenline von Lannoy.

Eugen Valentin Joseph v- Boisschot, Graf von Erp 1720.

4. Bocholtz im Münsterlande.

T^rm Jahre 1348 besiegelte Bernt von Bochholte eine Urkunde des Klosters Cappenberg, deren Inhalt Kindlingornj in seiner Geschichte der Hörigkeit S. 199 mitgetheilt hat, mit einem Schilde, worin sich ein rechtsschrägerunten gezinntcr Balken befindet. Es wird dieser Bernd wohl derselbe sein, der am 14. Juni 1317, als Bernardgenannt von Bocholte und mit dem Range eines Knappen bekleidet, von dem Burggrafen zu Rechede da Eigenthumdes Dresinchofes erwirbt, wie die Urkunde im zweiten Bande dieses Werkes näher nachweist. Sein Wappenzeichenkommt mit dem der Familien Benekamp, Grothus, Lo, Maleman, Morian, Roggen, Schilling von Buxfort, Senden,

') Clevisches Archiv Nr. 1339 im Provinzialarchive zu Düsseldorf.