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Vehemenz, während die Finger der linken Hand krampf-haft in die Saiten greifen." — In Pesth wird von demMusikhändler Herrn Dunkel und von Professoren wieLiebhabern ein Bankett Moscheies zu Ehren veranstaltet.Frau Dunkel überrascht ihn durch den reizenden Vortragseines Liedes „Am Bache", zwei seiner früheren Schüler,die jungen Therns spielen seine Musik, Brand, Volkmannu. A. ehren ihn in Toasten, die er mit Herzlichkeit undnicht ohne Rührung beantwortet. Der nächste Morgenbringt Moscheies ins Theater, wo man ihn mit Orchester-tusch empfängt und ihm Verabredetermassen die Ouver-türe zu der Nationaloper Hunyady u. a. Stücke vorspielt.— „Bei einem Festball auf der Margaretheninsel sahenwir den Csardas, diesen reizendsten aller Nationaltänze,mit Grazie tanzen. Die Musik ist abwechselnd pathetischund stürmisch und voller Originalität."
Der nächste Halt der Reisenden ist in Podiebrad —„wieder eine schön verlebte Woche im traulichsten Fa-milienkreise", und dann folgt ein Landaufenthalt bei Ham-burg mit den Wundern der Gartenbau-Ausstellung. Herrvon Bernuth, ein früherer Schüler des Conservatoriums,jetzt Director der. Philharmonischen Concerte in Hamburg,und sein Freund Herr Gültzow führen Moscheies in dieStadtbibliothek. „Dort", schreibt er, „konnte ich denSchatz der kürzlich angekauften Directions-Partituren vonHändel durchblättern; eine schöne Acquisition für dieHamburger." — Als Moscheies Händel's Örgel-Concertdurchspielt, fällt es ihm im Andante (B-dur) auf, dass einegrosse Aehnlichkeit mit der Gigue (G-moll) aus Händel'sSuiten darin vorherrscht, die sich später wiederholt. „ObHändel dies absichtlich oder unabsichtlich gethan hat?"
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