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2 (1873)
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Nach der Rückkunft in Leipzig schreibt Moscheies:Wie dankbar kann ich auf diese gelungene Reise zurück-sehen! Liebe Verwandte, nah und fern, haben wir besucht,Kunst und Natur mit ihnen genossen, ein fremdes Landkennen gelernt, viel Anerkennung ist mir erwiesen undalle Reisebeschwerlichkeiten habe ich gut ertragen."

Dennoch fanden die auswärtigen Kinder, die sich imOctober zu einem Besuch bei den Eltern einfanden, ihnoft matt und angegriffen. Sie waren wieder alle vierbeisammen, aber sie verliessen ihn nicht ohne Besorgniss.

Der November brachte Leiden und schlaflose Nächteund die Bemühungen des ärztlichen Freundes ProfessorReclam, sowie des als Consulent hinzugezogenen ProfessorWagner konnten erst im December einige Erleichterungverschaffen. Was ihm und seiner Frau der theure Freun-,deskreis in dieser Zeit war, das lässt sich kaum durchWorte ausdrücken. Man wetteiferte mit den in Leipzigwohnenden Kindern, mit den lieben Hausgenossen inTheilnahme und Aufmerksamkeiten. Jedes einzelne Glieddieser Kette schloss golden seinen Lebensabend ein, underweckte bei ihr eine Dankbarkeit, die sein Grab über-dauert. Möchten Alle, deren sie beim Schreiben dieserZeilen gedenkt, sich darin wiedererkennen, ihr auch beimLesen dieser Blätter in Liebe begegnen!

Unterm 6. December finden wir folgendes Blatt vonseiner Hand geschrieben:

Auflösung ist das Ziel unseres irdischen Lebens.

Tempo ad libitum.

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