Achtung gipfelten in des Königs Verleihung des Albrecht-Ordens.
Als von der Schlesinger'schen Musikhandlung in Ber-lin neue Auflagen seiner Sonate melancolique, Allegro dibravura in C-moll und Charmes de Paris gemacht werden,schreibt er: „Wohl mögen Manche diese neuerdings ansLicht der Welt tretenden Compositionen zopfig nennen;aber doch nicht so zopfig wie eine Transcription, die ichgestern hörte und die ich als Zopf mit Haarbeutel classi-ficire."
Als die Musik in Leipzig nur noch in den Kehlender gefiederten Sänger'fortlebt, reist die Familie Mosche-les nach Baden-Baden, und schon unterwegs, in Mainz,wird in Gesellschaft des Freundes Hiller und andererKunstbrüder einTheil des fünften mittelrheinischen Musik-festes mitgemacht, „um Mendelssohn's Lobgesang zu hören.Die Sänger leisteten Vorzügliches."
Die Sommerwohnung wird in dem reizenden Lichten-thal bei Baden gewählt, „in der Nähe von Frau Schumann,Rosenhain und Mme. Viardot. Von Baden mit seinemLuxus, seinen sündigen Spielhöllen und der Schamlosig-keit seiner Sitten wollen wir nichts wissen, sind auch indiesem reizenden Fleckchen Erde fern davon. Als ichmeinen guten alten Pixis aufsuchte, zeigte er mir einziemlich gut erhaltenes Ciavier von Clement!. Meyerbeerhat eigenhändig hineingeschrieben, dass er, als Pixis ihmdies Instrument geliehen, den grössten Theil seiner Hu-genotten daran componirt hat. Als Reliquie von Mozartbewahrt Pixis ein Billet von dessen Hand, in welchem ereinen Freund um einige Gulden anspricht, ihm aus derNoth zu helfen."
„Unendliches Interesse bietet mir die Leetüre vonMozart's Briefen, die Ludwig Nohl herausgegeben hat.Ich copire viele Stellen daraus."
Ein Brief Moscheles' sagt: „Es wäre lächerlich, dieNatur - Schönheiten Badens zu rühmen. Sind sie dochweltbekannt; ebenso die hier versammelten Künstler, wieich Euch durch die blosse Aufzählung ihrer Namen be-