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2 (1873)
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an die fehlende Bratsche und das zu tiefe Fagott in Mo-zart's D-dur-Symphonie, an denen ich einst in York ge-litten hatte, und ich zeigte Rossini den Effect am Ciavier;dieser lacht herzlich, will dann aber etwas Ernstes hören.Ich improvisirte und Rossini fragt:Cela est-il grave?C'est de la musique, qui coule de la source; il y a l'eau dereservoir et l'eau de source; l'une ne coule que quandvous ouvrez le robinet, eile sent toujours la vase, l'autrefraiche et limpide coule toujours." Ueber musikalischeGedanken sagt er:Aujourd'hui on confond le simple etle trivial; un motif de Mozart, on l'appellerait trivial, si onosait!" Als das Gespräch auf das Leipziger Conservatoriumkam, erfreute es ihn zu hören,, dass man dort das Orgel-spiel mit Ernst betreibe; er klagte über den Verfall derKirchenmusik in Italien und gedachte mit Begeisterungder sublimen Schöpfungen eines Marcello und eines Pa-lestrina. Ehe wir schieden, musste ich ihm versprechen,ihn noch vor dem Diner, zu dem er mich geladen, wiederzu besuchen."

Moscheies hält Wort, und auf seinen Wunsch spieltRossini nicht ohne bescheidene Vorrede ein Andante inB-dur, etwa s o anfangend:

-hr, ------ *» ----------------------*-------1-----

Mi-;*------ ad ----- 1 -------1------------iH----- --< -------

gva.

woran sich nach den ersten 8 Tacten folgende interessantemodulatorische Wendung anschloss:

f f f ¥ I

Das Stück ist, was wir Deutschen zahm nennenwürden. Er holte dann zwei Manu^cript-Compositionen,eine Introduction und Fuge C-dur und eine Art Pastoral-Phantasie mit brillantem Rondo in A-dur, die ich ihm vor-spielen musste. Von einem fehlenden 2, das ich dem Ma-