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Geige und Persönlichkeit sich immer mehr bei uns ein-bürgert, durch Ludwig Strauss, H. Wieniawski, FräuleinBondy und andere Künstler, die schon im Concert ge-spielt haben oder noch spielen werden; — durch Lind-hould, der im Zimmer wunderschön singt. Dann giebt esvierhändige Stücke mit dem jungen Sullivan, der unserStammgast ist; es giebt aber auch Abende, an denenShakespeare mit vertheilten Rollen gelesen wird. Beidem Allen ist der Hausherr meist betheiligt, zuweilenaber auch lässt er uns gewähren und arbeitet an seinerMozart - Ausgabe für Hallberger, in der verlängerteBogen und hinzugefügte Vortragszeichen eine grosseRolle spielen."
Ein von Carl Werner gestifteter Künstlerverein wirdbei seiner ersten Zusammenkunft von Moscheies als Mit-glied besucht, und so „kunstbeflissen als heiter genannt",auch im Professoren - Verein gab's einen interessantenAbend zu Ehren des neuen Rectors, des Geheimen Rathvon Wächter. Endlich im December erscheint FrauViardot zum dritten Mal. Wie zuvor lässt sie alle Musik-Gattungen, von der Arie aus Lully's Oper „Persee" (1682)bis zu Chopin'schen Mazurken hören. „Mir fiel ein mexi-canisches Lied, das sie sang, durch diese eigenthümlicheBegleitung auf:
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und ich machte ihr ein kleines Notturno darüber für ihrAlbum. Die genialische Frau wird unserer Stadt mit demscheidenden Jahr entführt."