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die zugegen waren, ertheilten ihm auch das Bürgerrechtin der Kunstwelt.....Könnte ich nur * * meine Abso-lution für seine Compositionsversuche ertheilen! Er wird.zwar mit allen Notenfressern um die Wette überall Glückmachen, wo solche Kost beliebt ist; doch thut mir's leidum den jungen Menschen, denn er hätte besseres leisten■können!" „Und," fügt der Sohn hinzu, „wäre dieser Briefdie Strickleiter, auf der Du zu uns hersteigen könntest,Du sähest Vater am Ciavier und hörtest, wie er bei jedernicht ganz orthodoxen Stelle stehen bleibt, und denschuldigen Akkord möglichst lange im Fegefeuer seinerUnzufriedenheit verharren lässt, bis endlich die Auflösungkommt und auch er in den Chor der Seligen mit ein-stimmen darf. Da kennst solche Zustände."
„Was sich doch Alles bei uns zuträgt", schreibt Mo-scheies. „Sogar ein gewisser L. will mit seiner „Schö-pfung der Welt" und seinem „jüngsten Gericht" ins Ge-wandhaus eindringen, kann aber natürlich nicht, da dasFormat der Werke grösser ist als deren Gedanken. Nungiebt es aber eine lustige Scene, denn L. hat einige Stadt-musiker, die er Orchester nennt, zusammengetrommeltund fuchtelt mit dem bäton, als wollte er ihnen die Knutegeben, anstatt sie friedlich zu dirigiren. Alle zwei Minutenmuss er anhalten, weil sie auseinander sind, die anwesen-den Schüler lachen; der russische Consul und ich hättenes, glaub' ich, auch gerne gethan, aber die Seele klap- -perte uns im Leibe. Die sogenannte Aufführung (ohneSänger) -findet nämlich im grossen Saal der Centralhallestatt, der während der Musik von zwei Frauen mit Wasch-fässern gereinigt wird. Ich hielt nicht lange aus, war a*bermit dem Narren noch nicht fertig. Ich sollte nichts Gerin-geres, als seine Compositionen in der Conservatoriums-Bibliothek niederlegen, ihm als Austausch ein Ehrendiplomverschaffen und sein eingerahmtes Portrait in unsermCiassensaal aufhängen. Da ich das Alles nicht konnte,so hat^er seinen Unwillen eingepackt und ist nach Dresdengereist."
Der nächste Brief sagt: „Wenn Ihr Euch erinnert»