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thätigkeits-Concert nur unter der Zahl der Subscribentenerscheinen, nicht aber sich dem Publikum als Solospieleraufdrängen." Mozart ward, wie begreiflich, noch in derKammermusik, im Theater und an andern Orten, aberauch in einer Soiree bei Moscheies gefeiert, wobei das„Bandl-Terzett" den heitern Schluss bildete. — Litolff tratim Gewandhaus auf. Wir kennen Moscheies' Meinungüber dessen Spiel und Compositionen, aber noch sagt erüber ihn: „Es ist sonderbar, dass er in einem offenenBrief Liszt und seiner Richtung huldigt, es doch abernicht Wort haben will, dass er ihr angehört?" „Johan-nes Brahms spielte Beethoven's G-dur-Concert sehr brav."„An Frau Bürde-Ney bewunderten wir erst ihre mächtigeStimme in der grossen Arie aus Fidelio; dann überwogtesie in einem Bravour-Walzer, der Strauss aus dem Ge-sicht geschnitten ist, die starke Instrumentation, so dassdas Piccolo bei ihren hohen Tönen unterlag und ihr Sturmvon Trillern und Rouladen, die fff. des Orchesters be-herrschte. Ich hätte diese grossen Mittel lieber in einergrossen Composition verwendet gesehen; so aber trug derTanzrhythmus den Sieg über die Classicität davon, diedoch eigentlich in den Gewandhausmauern eingewurzeltsein soll." — „In Fräulein Bianchi haben, wir eine tüch-tige Künstlerin gewonnen. Sie kann von Leonardo Leoan bis zu einer italienischen Coloratur-Arie Alles singenohne etwas zu verderben, singt auch Vieles ganz vortreff-lich und ist dabei frei von aller Anmassung; ein stetsgern gesehener Gast in unserm Hause. Sie hat zu un-serer Freude durch unsere Empfehlung .an den Gross-herzog von Weimar wiederholte Einladungen an seinenHof und grosse Erfolge gehabt, und Joachim, dieser Gross-herzog unter den Geigern empfängt sie eben so gern inHannover."
„Unsere Novitäten", erzählt ein Brief, „waren: Tau-bert's Symphonie in C-moll; erster Satz feurig, eigentüm-lich, hat gute Instrumental-Contraste; Scherzo recht pikant,Andante etwas verbrauchte Sentimentalität; letzter Satzauch feurig mit interessanten contrapunktischen Combi-