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„Nur schade", schreibt Moscheies, „dass die Berge dieüble Gewohnheit haben, zuweilen ihre Nebelkappen auf-zusetzen und dabei über ihre eigene Hässlichkeit zu wei-nen. Es giebt dann Güsse, gegen die kein Regenschirmhilft, Pfützen, die zu Untiefen werden, aber schnell, wiedas Sturzbad kommt, macht es auch wieder einer lachen-den Sonne Platz und wird vergessen. "Wir befahren denSee, erklimmen die Berge, besuchen Sennhütten, essenKaiserschmarren, singen vierstimmig und lachen unisono.Wüssten nur die Grillen, dass wir selbst musikalisch sind,sie würden uns vielleicht weniger vorzirpen." . . . Einander Mal heisst es: „Mierdel Jule und Liese, die dunkelnKopftücher auf den blonden Köpfchen, die braunenFüsse malerisch unbekleidet, sind zugleich F.'s Modelleund meine Lehrerinnen in der National-Lyrik. Ich habemir das hübsche Lied: ,,z' Lauterbach han i mei Strumpverlor'n" u. A. aufgeschrieben, componire aber auchTexte von Bodenstedt (einer derselben war das sehr beliebtgewordene Frühlingslied: „Wenn der Frühling auf dieBerge steigt")." . . .
Im September geht es über den Kesselsberg und dieSeen stadtwärts zurück in die Ebene, wo die Schülerharren. Wie gewöhnlich finden sich fremde Künstler ein.Moscheies schreibt: „Ich hörte schon eine „Fontaine", dienicht springt, ein „Spinnerlied", das nicht spinnt und eine„Polka", die einen sentimentalen Namen trägt, die aberweder säuselt noch tanzt, sondern blos stürmt. Die Be-kannten nöthigten uns auch an einem Pepita-Abend insTheater hinein; ich kann aber an diesen gierigen Augen,diesen mehr herausfordernden als graziösen Bewegungen,kein Gefallen finden."
.... „Nun haben wir auch die talentvollen FlötistenDoppler gehört, deren Leistungen mich beinahe mit derArmuth ihres Instrumentes ausgesöhnt haben— Dietrichspielte begeistert ein Heft Charakterstücke von Kirchner,für die er schwärmt. — Jaell entfaltete seine grosse Tech-nik auf meinem Erard und schonte ihn dabei, was ichihm hoch anrechne. . . . Eilers hat im Concert gerechten