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aufgeregte Notiz ist die folgende: „Was die Schüler be-trifft, da verstehe ich keinen Spass! Ich habe einen Straussfür einige unter ihnen bestanden. Weder persönliche Rück-sichten noch Zurücksetzungen dürfen beim Spielen in denAbendunterhaltungen stattfinden: Jeder und Jede müssenda gehört werden, wo sie es verdienen!"
1850.
Das Leben in Leipzig mit seinem bestimmten Cha-rakter, mit seiner Thätigkeit in und ausser dem Hause,ist freilich mehr geregelt als bewegt, nie aber einförmig.Moscheies überwacht nicht nur väterlich die Kunststudienseiner Kinder, er ist auch der Vater seiner grossenSchülerfamilie. Alle unter ihnen, denen dies Blatt be-gegnet, werden sich dadurch an kleine Feste erinnern,die für sie veranstaltet, durch seine Heiterkeit ver-schönert wurden. Hatte er doch für Jeden einen freund-lichen Blick, ein gutes Wort und wie Viele haben beisolchen Gelegenheiten nach seinen Walzern, seinenPolka's getanzt! — Verliessen sie nach vollendetem Stu-dium das Conservatorium, so rüstete Moscheies sie mitZeugnissen aus, welche ihnen, fast ohne Ausnahme, ehren-volle Anstellung - verschafften. Es ist wahr, sein Namestand nicht höher, als der so mancher anderer Künstler,die über ähnlichen Einfluss zu gebieten hatten, aber seinWohlwollen, seine Besorgniss um die Ausbildung und dasFortkommen junger Talente, mögen wohl einzig in ihrerArt zu nennen sein, eine Behauptung, welche sich auf dienoch vorhandene, über diesen Gegenstand geführte vo-luminöse Correspondenz und die grosse Anzahl der nachseinem Tode vorgefundenen Copien von ausgestelltenZeugnissen stützt. Wie sehr er aber auch jede ihm er-wiesene Freundlichkeit der Schüler schätzte, das beweisendie Notizen des Tagebuches, in welchen die ihm gebrachten