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2 (1873)
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Meyerbeer Virtuosen-Kameradschaft geschlossen und ge-pflegt habe. Ich gönne nun dem genialen Meister seineKronen."

. . .Lortzing's Oper,Roland's Knappen", erinnertemich an die emsige Biene, die ihren Saft aus vielenBlumen saugt. Seine zahlreichen Freunde riefen ihn unddie Truppe."

Der Winter hatte aber auch trübe Stunden gebracht.Das Tagebuch spricht sich wiederholt in wärmster Theil-nahme für die bedrängten Holsteiner aus, trauert überdie blutigen Verluste der Kämpfer.

Und erst der Wonnemond mit seiner Blüthenpracht,seinen sonnigen Tagen und mondhellen Nächten welcheAufregung, welches Elend bringt er uns in nächster Nähe!Eine Schröder-Devrient, ein Richard Wagner, die dasDresdner Volk haranguiren. Wozu soll das führen?"Es führte zu den bekannten Vorgängen in Leipzig, diemit dem beklagenswerthen Tode eines hochgeachtetenMitbürgers, Herrn G., endeten.Ich kann Euch unsernKummer und die Theilnahme der Stadt nicht beschreiben",sagt Moscheies in einem Brief;denn seine Liebenswürdig-keit, sein Wohlthätigkeitssinn waren allgemein aner-kannt." Moscheies führt seinen jungen Sohn vor die Leiche,schliesst sich dem unabsehbar langen Trauerzuge an undhörtHarless' tief ergreifende Rede am Grabe." Manerinnert sich in der Familie gern eines liebenswürdigenZuges des Verewigten. Als Frau Moscheies ihre Lotteriezum Besten von Musikern veranstaltet, begegnet ihr HerrG.Nun, Sie haben mich ja nicht aufgefordert, IhnenLoose abzunehmen?" Ich wagte nicht.Nun gut, ichmuss mich doch betheiligen." Er schickte ihr zehn Thaler.

Als die gährenden Elemente beruhigt sind, führtMoscheies seine Familie nach Prag.Sie sollen Alleskennen lernen", schreibt er,den Geburtsort und das Ge-burtshaus des Vaters, die Grabstätten der Verstorbenen,die Stelle auf dem Ring, wo ich als kleiner Bub' so gernden Bläsern die Noten hielt, das Haus von Dionys Weber ja sogar den Eckstein, woran ich die Weinflasche zer-