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Effecten. Merkwürdig bleibt mir noch immer sein Herum-werfen der Hände, welche sagen zu wollen scheinen: das istBegeisterung. Merkwürdig aber ist es auch, dass ihm diegefahrvollsten Sprünge trotz dieses Herumwerfens nur sel-ten misslingen. Seine überwiegende Virtuosität erwarbihm den Täuschendsten Beifall. Sein Besuch bei uns warsehr interessant; er sprach liebenswürdig offen über alleseine Privatverhältnisse, und wer könnte besser sprechenund liebenswürdiger sein als er? Nicht Herr **, der eineneue Mundharmonika erfunden hat. Er macht die Augenzu, stopft die Fäuste in den Mund wie ein Kind, daszahnt, und hätte uns (ohne die nothwendige Bildung)mehr zum Lachen, als zur Bewunderung hingerissen."
„Sprechen wir lieber von der Kunst. Das Fragment„Christus" aus Mendelssohn's Nachlass wird jetzt vonunseren Schülern einstudirt; es besteht aus fünf oder sechsChören, Recitativen und einem Terzett im erhabenstenStyl, würdig des Gegenstandes. Ein Trauerchor derTöchter Zion's, einer des Volkes „Kreuziget ihn" sindMeisterwerke, die sich selbst als Bruchstücke einen Ehren-platz erwerben müssen. Die Zeit der Herausgabe ist nochnicht bestimmt."
. „Gestern sahen wir zum ersten Mal Halevy's „Thalvon Andorra", eine echt dramatische Musik, welche mehrMelodienfiuss hat, als seine anderen Opern. Der Stoff istgeschickt verarbeitet und wirkt auf das Gemüth; die Auf-führung war so brav, dass das ganze Personal gerufenwurde." . . . „Ich las Berlioz' Feuilleton über Meyerbeer'sProphet. Das Libretto ist grässlich, und Emotionen musses darin geben, die Einem Haut und Knochen schaudernmachen. Die Musik soll Meyerbeer's würdig sein und ichsehe ihr erwartungsvoll entgegen." Gleichzeitig-schreibtMoscheies an Frau von Lieben in Wien:
. . . „Der Prophet hat nun seinen Triumph-Einzug beiIhnen gehalten und wird sich gewiss als eine ausser-ordentliche Erscheinung im Gebiete der Kunst dort zubehaupten wissen. Sie erinnern sich gewiss, wie ich einstin Ihrem elterlichen Hause, als Sie noch Kind waren, mit