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2 (1873)
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arpeggirenden Clavierspielern, W. aus England, P. aus-Wien."

Am 17. December. Einzug in unsere neue Woh-nung."

Am 3. December spielte ich Beethoven'sC-moll-Con-cert im Gewandhaus mit improvisirten Cadenzen."

Am 7. December. Mendelssohn's erster langer Be-such in der neuen Wohnung, in der nun auch der Erardals liebes Familienglied seinen Einzug gehalten hatte. Er .ging händereibend in den Zimmern umher und sagtehübsch, hübsch" wie das seine Art war, wenn ihm Etwasgefiel. Er gebrauchte dies einzige Wort, das bei ihm so-vielsagend war, sogar einmal Angesichts einer wunderbarschonen Gegend und rief dadurch das Entsetzen eines-seiner Leipziger Freunde hervor, der ihm auf der Reisebegegnet war, und der sich in Phrasen über das vor ihnenausgebreitete Panorama erging und Mendelssohn's Gleich-gültigkeit, wie er sie nannte, nicht begreifen konnte....."

So verflogen die Tage bis zum 23. December im Ordnendes Hauswesens,wobei", wie die Frau schreibt,der aller-beste Mann mir stundenlang hilft", im Geniessen der Musik,welche die Oeffentlichkeit bot, vor allem'aber im pünkt-lichen Abhalten der Conservatorium-Stunden und im regen,stets anziehenden Verkehr mit Mendelssohns; nicht nurer, der liebenswürdige intime Freund, sondern auch dieFrau immer lieber und herzlicher; die Kinder reizend.Und welch' angenehme Häuslichkeit! Die Mittel, die ihmso reichlich zu Gebote standen, wurden nie auf äusserenGlanz, wohl aber auf innere Behaglichkeit verwendet undin diesem Prinzip begegneten er und seine Frau denGrundsätzen des Moscheles'schen Ehepaars; eben so sehrin dem Wunsch, liebe Freunde oder ausgezeichnete Fremdeohne Ceremonie bei sich zu sehn. In diesem Winter 1846konnten Moscheies' das Weihnachtsfest mit den Liebenfeiern, denen die Uebersiedelung sie näher gebracht hatte,und mit ihnen auch wurde das ereignissreiche Jahr be-schlossen.