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hauptsächlich leitet, mit ihm zu besprechen. Die Liste derProfessoren, die er mir vorlegte, lautet:
Dr. F. Mendelssohn-Bartholdy, Composition undSolospiel.
Organist C. F. Becker, Orgelspiel, Uebung im Dirigiren.
David, Kiengel, Sachse, Violinlehrer.
Grade, Harmonie und Composition.
Hauptmann, Harmonie, Contrapunkt.
Moscheies, Oberleitung des Pianoforte - Studiums,Ausbildung im Vortrag und Pianoforte-Composition.
Plaidy, Wenzel, Pianofortespiel.
Böhme, Solo- und Chorgesang.
Brendel, Vorlesungen über Musik.
Neu mann, Italienisch.
Richter, Harmonie und Instrumentation.
Durch Schleinitz erfuhr ich, dass Mendelssohn sichausgebeten hat, nicht obenan auf der gedruckten Listezu stehen, sondern mit den andern Namen in alphabeti-scher Ordnung zu folgen. Gestern wohnten wir dem Got-tesdienst in der Nicolai-Kirche bei, eine gute Predigt undvortreffliche Orgel. Dann war mir noch die Ehre einesFestessens vorbehalten, das mir sämmtliche Professoren,Felix an ihrer Spitze, gaben; es war in Aeckerlein'sKeller. Die Gesellschaft war mir zum grossen Theil schonbekannt, und dem andern stellte mich Felix vor; sie em-pfingen mich Alle feierlich und herzlich, und ich mussteobenansitzen, mit einem Blumenstrauss auf meinem Cou-vert. Das Diner konnte sich mit dem eines Pariser Cafemessen und als der Champagner einen freien gemüth-lichen Austausch der Gefühle befördert hatte, nahm Felixdas Wort:
„Er hätte nie das Talent und den Beruf in sich ge-fühlt, zu sprechen", sagte er, „bei dieser Gelegenheit abermüsse er sein Innerstes entfalten. Meine Niederlassung inLeipzig, mein Eintritt in's Conservatorium, seien längstsein Wunsch gewesen und er sähe mit grosser Freude,welchen Anklang die Verwirklichung dieses Wunschesbei den Kunstkollegen, sowie im Publikum fände. Er