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er später. Den Sänger Pischek hat er engagirt undeinige andere Freunde unterstützen ihn freundschaftlich.Er schreibt dem Schwiegervater am 19. Juni: „Der Aus-bruch des Enthusiasmus bei und nach meinem jedesmali-gen Spielen, das Tücherwehen, das Cheering — Allesauf den Bänken stehend, war ergreifend und bei meinenscheidenden Bücklingen konnte ich mich der Thränennicht erwehren; dann blieb ich noch eine Stunde vonFreunden und Bekannten umringt; ja brillanter hätte meinöffentlicher Abschied nicht ausfallen können."
„Und", fügt die Frau hinzu, „es thut wohl zu sehen,wie unsere echten Freunde es so passend und würdig fürMoscheies finden, von jetzt an im Verein mit Mendelssohneine öffentliche Stelle zu bekleiden und von seinem hie-sigen ermüdenden Leben auszuruhen."
In diesen Sommermonaten ist aber noch an keineRuhe zu denken. Die Programme für das Musikfest inBirmingham müssen gemacht werden, er hat in Concertenzu accompagniren, zu spielen und bringt wiederholt dasBach'sche Concert mit den zwei Flöten zu Gehör, dasdurch ihn ein Liebling des Publikums geworden ist. Diefinishing lessons überdauern noch den Juli. Dazwischengiebt die Familie eine grosse Abschiedsfete; es sind 217Personen anwesend, und Moscheies schreibt dem Vaterdarüber:
„Gewöhnlich komme ich jetzt um ein oder zwei Uhrzu Bette und danke Gott, dass meine Constitution, die icheisern nennen möchte, die Tages- und Nacht-Arbeit aus-hält. Gestern, oder vielmehr heute um 4 Uhr bei auf-gehender Sonne zu Bette gegangen, schreibe ich Ihnenjetzt um acht Uhr von unserer gestrigen glänzenden Ab-schieds - Soiree. Musik von halb elf bis eins, dann Tanzbis drei Uhr; Charlotte und sogar ich Alter mit der Jugendunter den raschen Tänzern; doch ist auch sie schon aufund sitzt schreibend neben mir, während die Mädchenausschlafen. Heute habe ich sechs Lectionen und um fünfUhr muss ich im Freemason's Hall sein, um bei einemmusikalischen Wohlthätigkeits - Diner musikalisch mitzu-