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Baden nimmt sie und die Familie Rosenhain auf, „undes ist kein Ende der Spaziergänge, der Picknicks in derreizenden Umgegend."
Felicien David ist in Baden und spielt Moscheies seineEs - dur - Symphonie aus der Partitur vor. „Die Musikhat viel melodischen Fluss, ist nicht vulgär, auch farben-reiche Instrumentation hat sie, nur nicht immer Einheitim Styl."
Aus dem Badischen geht es nach Paris, wo Mosche-les seine Sonate symphonique componirt und sie dannmit Halle, später mit seiner Tochter in befreundeten künst-lerischen Kreisen zu Gehör bringt. Tags vor seiner Ab-reise wird er nach St. Cloud befohlen, wo man die auchin der Oeffentlichkeit besprochene neue Composition hörenwill. „Am 23. November", sagt das Tagebuch, „mit E. nach• St. Cloud, von der königlichen Familie freundlichst em-pfangen. Die Königin, Mme. Adelaide, die Herzogin vonOrleans mit ihren Damen und Cavalieren beim Thee, derKönig kam aus einer anstossenden Galerie, um die Sonatezu hören, die E. sehr brav spielte; sie musste auch Solospielen; ich phantasirte ä la Gretry, des Königs Lieblings-genre. Alles machte den besten Eindruck." So schliesstder Pariser Aufenthalt. — Im December erreicht Mosche-les ein gewichtiger Brief • von Mendelssohn. „Wird er",heisst es darin, „die oft besprochene Uebersiedelungsideewahr machen und am Leipziger Conservatorium mit ihmzusammenwirken? Welch' herrliche Früchte Hessen sichfür die Kunst und für die Freunde von Deiner Annahmeerwarten! DassDirdas Leben hier zusagen würde, bezweifleich keinen Augenblick, da Du das Leben dort so ansiehst,wie Du mir sagst. Auch gestehe ich Dir offen, dass Alles,was ich von dem dortigen Treiben jetzt höre, was ichzum Theil vor ein und ein halb Jahren selbst mitansah,' derart ist, dass ich wohl begreife, wie Dir der Aufent-halt von Jahr zu Jahr weniger zusagt, wie Du Dich vondem ganzen Wesen wegsehnst, . . . ."
„Nun bitte ich Dich, wenn Du irgend etwas bei derganzen Sache zu berühren hast, sage es mir, und gieb