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und die Coda aus Thalberg's Mose waren darin ruckweiseineinandergemengt. Zum Schluss spielte ich mit Mendels-sohn seine Musik zum Sommernachtstraum, dann phanta-sirten wir zusammen recht begeistert."
„ Paulus " wird in Exeter - Hall gegeben , und diebeiden letzten Tage von Mendelssohn's Anwesenheit inLondon noch sehr genossen: „Früh hatten wir eine trau-liche Unterhaltung, bei der ich ihm seinen Standpunktden Verlegern gegenüber, recht klar machte; er mussordentliche Honorare verlangen." Ein Brief der Frau er-zählt: „Mendelssohn bleibt der liebenswürdige Freund biszum Augenblick der Trennung. Er gab vor, er reisegleich nach dem 8. Juli, wo er das letzte PhilharmonischeConcert zu dirigiren hatte, verabredete aber mit uns eineZusammenkunft aller gegenseitigen Freunde in unseremHause für eben den Nachmittag, so wie eine Soiree beiKlingemann für den 9. Juli. Wie gern Alle herbeikamen,könnt Ihr denken und auch das glaubt Ihr mir, dass dieMusik ausgezeichnet war. Moscheies' Es-dur-Sonate vonihm und Mendelssohn, die Preziosa-Variationen von Beiden,die Variations serieuses und der herrliche Gesang derSartoris, das Alles kann ich nicht beschreiben und nochweniger das Zusammen-Phantasiren, das im Vorgefühl derTrennung gewiss einzig in seiner Art war. Alle, denendieser Genuss zu Theil wurde, sind dankbar, am dank-barsten ich selbst, denn das sind goldene Stunden!..."
Das Zusammenfassen von Mendelssohn's Anwesenheithat uns bis in den Juli geführt; doch müssen wir zumMai und zu Moscheies' Angelegenheiten zurückkehren.Er unternahm ein Concert zusammen mit Ernst, der imConcertsaal selbst, von einem, bei ihm chronisch geworde-nen Uebel befallen wurde, dann aber doch noch, obwohlmit unsäglicher Anstrengung spielte. Hinterher Hess ihndie Krankheit noch Manches schwärzer sehen, als rechtwar, so dass Moscheles in sein Tagebuch schreibt: „Ichziehe mir aus allen diesen Vorfällen die Lehre, mich niewieder auf eine Concert-Association einzulassen." EinigeTage später schreibt die Frau: „Ernst's Zorn hat sich