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aus Benedict's Oper „the brides of Venice." Es wechseltengeistreiche Verwickelungen, contrapunktische Sätze, don-nernde Octaven mit melodischen, Herz und Gemüth an-greifenden Phrasen." Natürlich verherrlicht Mendelssohnden Geburtstag am 30. Mai, bringt auch einen zweiten„rothen Bogen" mit Randzeichnungen, ähnlich dem in1832 beschriebenen, und setzt unter diesen die leider un-erfüllt gebliebenen Worte: „So Gott will, to be continued."Zwei Tage später heisst es: „Nach Ayrton's Dinermussten Mendelssohn und ich zusammen improvisiren; erzwang mich, oben zu sitzen; ich folgte mit dem höchstenInteresse seinen Inspirationen, erst über eine Melodie imenglischen Balladenstyl, dann über „see the conqueringhero"; in Alles hinein mischte ich das Scherzo seinerA-moll-Symphonie." Hullah lässt seine besten SchülerinnenMendelssohn's Motetten singen und zum Schluss phantasirtder Meister, später singt der befreundete Kreis, durch dieSchüler unterstützt, die Walpurgisnacht im Hullah'schenHause, Mendelssohn accompagnirt; „aber die Zuhörer ver-langen stürmisch eine Wiederholung des Ganzen, und sosetzte ich mich an's Ciavier, um dem sehr erschöpftenFreunde die Mühe abzunehmen." Es ist unmöglich, alleFamilien zu nennen, die sich um ihn bemühten, in derenHäusern er spielte, alle Künstler herzuzählen, die er inihren Concerten unterstützte; er spielte wiederholt dasBach'sche Tripelconcert, immer mit Moscheies, zuweilenmit Madame Dulcken oder Benedict. Mitunter musstendie Freunde auch Kreisleriana zusammen ausstehen. „InDulcken's Matinee sassen wir nebeneinander und warenüber die Gehaltlosigkeit der modernen Ciavierphantasienganz einverstanden", führt das Tagebuch an, „Mendelssohnlachte, als ich behauptete, die Wasserströme der Notenschwemmten alle musikalischen Gedanken weg." „InAyrton's Soiree spielte L. v. M. wieder rollend; das Stückder schönen Pianistin Miss W., die Charles Dickens ein-geführt hatte, klang wie ein Blumensalat mit Rosenöl undSpitzbuben - Essig angemacht. Weber's Einladung zumTanz, das „Duett" aus Mendelssohn's Liedern ohne Worte
Moscheies' Leben. II. R