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1844.
Am i. Januar sagt das Tagebuch: „Heute fiel mir"wieder der Contrast zwischen der Feier dieses Tages inOesterreich und der Geschäftsthätigkeit Englands auf.Hier merkt man keine Auszeichnung, und um auch Eng-länder zu sein, arbeitete ich an dem Ciavierauszug vonHändel's Allegro e Pensieroso für die Händel-Gesellschaft.""„Später sollte Mendelssohn den Messias übernehmen, hatteaber Bedenken wegen der vermehrten Instrumentationvon Mozart", sagt das Tagebuch, „und so ward ihm„Israel in Egypten" vorgeschlagen."
In diesen Monat Januar drängen sich schon einigefremde Künstler, wie der Cellist H. aus Cassel, „ein aufMord und Todtschlag ausgehender Spieler, dessen Bra-vouren zwar durch Kühnheit frappiren, aber sonst keineWirkung hervorbringen." Auch eine Harfenspielerin istda „und spielt Bravouren von Parish Alvars." „Der Ciavier-spieler B. bringt eine ultra-schwierige Fantasie eigenerComposition, spielt sie nicht nur, sondern will sie mir auchdediciren. Ich spreche von fehlendem Schatten und Licht,womit ich eigentlich den Mangel an wahrer Musik meine>und genug, ich suchte geschickt auszuweichen." Beschlossenwird der Januar durch eine Vorlesung des Professor T.über alte Kirchenmusik. „Unbescheidener und unrichtiger-weise setzte er der englischen die Krone auf, schimpfteauf die italienische -und hielt die deutsche nicht einmaleiner Erwähnung werth. Das nennt man Einbildung."
Im Gegensatz zu all' dieser Unbill bot die Schwester-kunst grosse Genüsse durch den Besuch von Bildhauer-und Malerateliers; auch die wissenschaftlichen Vorlesungenin der British Institution wurden, wenn möglich, besucht,und die deutschen Klassiker der Jugend durch Lesen mitvertheilten Rollen zugänglich gemacht.
Aber während wir diesen Dingen einen flüchtigenMoment widmen, hat sich schon wieder ein musikalischesEreigniss zugetragen. „Der dreizehnjährige Joachim istnach London gekommen, er bringt einen Empfehlungs-