Druckschrift 
2 (1873)
Seite
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men, die darin vorkommen." Die musikalischen Vereinewollten nicht nachstehen, und um Spohr ihre Achtung zubeweisen, gab ihm die British Society eine Matinee, worinCompositionen ihrer Mitglieder aufgeführt wurden,dar-unter ein Violin - Quartett voll von Reminiscenzen ausSpohr's eigenen Werken. Wir Künstler bereiteten ihm eingrosses Festmahl in Greenwich; wir waren wohl neunzigan der Zahl, assen, tranken, toasteten, und machten Musik.Mich setzte man als Dolmetscher an Spohr's Seite undich verdeutschte ihm alle zu seiner Ehre gehaltenen Reden.Auch musste ich ihm drei seiner Manuscript-Duette accom-pagniren, die er zum Besten gab. Später in meiner Im-provisation versuchte ich ganzSpohrisch" zu sein und ver-arbeitete Themen aus derWeihe der Töne". Natürlichbesprach man dies Festessen in allen Zeitungen, und da-bei erwähnte die Morningpost-Moscheies' Mitwirkung: itwas one of those Fantasias, for which he Stands unrival-led. D. spielte auch ein Stück aus seiner Sonatemitgewohnter tobender Execution".

Bei Moscheies und in anderen befreundeten Häusernward Spohr auch durch musikalische Aufführungen ge-feiert.Wir haben 117 Personen geladen", schreibt dieFrau,denn wen möchte man bei so einer Gelegenheitweglassen?" Von einer Matinee bei Mr. Alsager schreibtsie:Es waren fast nur Künstler dort und die Musik be-gann mit einem Spohr'schen Doppelquartett. Es ging brav,aber Spohr stand oft auf, um die Tempi berichtigend zudirigiren. Dann spielte Moscheies Spohr's Quintett mitBlasinstrumenten, ohne Tempo-Veränderung; ja Spohr, derdoch eben nicht demonstrativ ist, ging nach dem erstenStück an's Ciavier und schüttelte ihm kunstbrüderlich dieHand. Halle blätterte um, während alle einheimischen undfremden Clavierspieler und Spielerinnen London's zuhör-ten. Spohr's Nonett war ein grosser Genuss! Zu neunund-fünfzig Jahren noch so zu spielen wie er es thut, ist einseltenes Geschenk des Himmels und ich wünsche es mirseiner Zeit für meinen Mann....."

Der Hullah'sche Singverein gab wieder eine grosse