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würdige Tochter ihres Vaters, war von Mrs. Shaw aufsBeste unterstützt; eine Fidalma, die mit ihrer volltönendenTiefe nie ihren Effect verfehlt, wenn sie als strafendeTante den zankenden Nichten nachspottet."
Die Händelgesellschaft, welcher Moscheies beitrat,gab viel ernste Arbeit; sie hatte sich constituirt, um eineverbesserte Auflage der Händel'schen Werke zu veran-stalten; dazu bedurfte es vieler Zusammenkünfte und Be-rathungen. Für die Jugend gab es in der Weihnachts-zeit ausser dem strahlenden Weihnachtsbaum auch nochJullien's neue Promenade-Concerts, „das ganze Drurylane-Theater", schreibt die Frau, „in einen Salon umgestaltet,drapirt und mit Blumen geschmückt, ein bewegliches Pu-blikum im Hut und Mantel unten, während oben in denLogen Abendtoiletten glänzen; unten i sh. Entree, obenhöhere Preise. Nun aber die Hauptsache, die Musik. Siewird auf einer Erhöhung von einem guten Orchester ge-macht, das Jullien meist mit dem baton dirigirt, zuweilenspielt er ein flauto piccolo, das scharf durchdringt und dieguten Tacttheile markirt; immer wirft er sich nach Be-endigung der Stücke wie erschöpft in einen rothsammetnenSessel, der inmitten der Estrade aufgestellt ist, immerzeigt sein Frack eine halbe Meile weisser Weste, aberimmer auch sind seine Tanzweisen mit ihrer starkenWürze "von Trommel, Pauke und Trompete, ein An-^iehungsmittel für das grosse Publikum, ja es giebtkeinen Schuljungen, der nicht Jullien's Promenade-Concertsin seinen Ferien besuchen müsste." Auch Moscheies mussdiese Tanzweisen mit anhören; aber eine ganz andere Artvon Musik beschäftigt seine Gedanken am Schluss desJahres. „Seitdem ich meiner fünfjährigen Tochter dieC-dur-Scala in verschiedenen Tactarten begleitete, trageich mich mit der Idee zu einem harmonisirten Scalenwerk.Es soll dem Schüler das mechanisch trockene Ueben derTonleitern angenehm machen, seinen Geschmack bilden,indem er eine Melodie hört und ihm die unentbehrlicheFestigkeit im Tact geben. Dies könnte vielleicht der.clavierspielenden Welt nützlich werden. Je früher das