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zu schreiben: ,.Mendelssohn hat nicht nur einen Brief,neiri er hat mir darin auch ein neues, natürlich reizendesLied geschickt, der Text altdeutsch: „Es ist in den Waldgesungen". So freundlich und gut wie er, ist doch keiner.Nun wird es viel, zwar nicht in den Wald, aber in's Zim-mer gesungen, und jedesmal scheint es hübscher als zu-vor. Wir haben letzte Woche auch zwei neugebaute Or-geln von Gray, die eine für Belfast, die andere für Exe-terhall gehört und Moscheies bewundert die Fertigkeit,sowie die schöne Improvisationsgabe des Organisten Adamsgar sehr, der sie ihn hören liess."
Der Jahresschluss war nicht arm an Scherzen, Chara-den u. s. w.; die befreundeten Musiker Avaren die Trägerder Hauptrollen: Thalberg am Ciavier ist ernst und feier-lich, Thalberg in diesem kleinen Kreise zu jeder Thorheitbereit. Benedict, der Vielbeschäftigte findet hier Zeit zuVerkleidungen. Andre Freunde gesellen sich zu ihnen undum die 12. Stunde haben sich das alte und neue Jahr ineinem Scherzgewande die Hände gereicht, stille dankbareRührung und heitere Laune sich in den Gemüthern derGatten vermählt, um zutrauensvoll den neuen Zeitabschnittmit einander anzutreten.
1840.
Der erste Brief, der uns in diesem neuen Jahr vor-liegt, ist an die mütterliche Freundin Frau v. Lewingerin Wien gerichtet und wir schalten ihn theilweise ein, alseinen Beweis der Pietät, die Moscheies den Wohlthäternseiner Jugend durch sein ganzes Leben bewahrte.
London, 8. Januar ifLiebste Frau v. Lewinger!Erlauben Sie, dass Ihr alter Freund Moscheies einwenig mit Ihnen plaudert, dass er Sie fragt, was Siemachen und ob Sie ihn noch lieb haben. Ich fürchte, dass