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2 (1873)
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hätten uns ganz gut gefallen, wenn sie nicht so viel vonhounds and horses" erzählt hätten. Nach Weihnachten rei-sen wir mit den Kindern zu Flemings, wo in's neue Jahrhinein getanzt werden soll". . . .

1839.

Die Familie Moscheies brachte den fröhlichsten Jah-resanfang bei den Freunden Fleming auf ihrem Landsitzin Hampshire zu. Bei schönem Wetter wurde ausgefah-ren und geritten, bei schlechtem getanzt, Charaden auf-geführt ; immer aber, und bei jedem Wetter Musik ge-macht. Zu den Gästen, die stets ab- und zugingen, geselltesich auch Lord Palmerston. Die Politik hatte ihn und F.getrennt, seitdem Letzterer sich zur Wellington'schen Par-tei geschlagen, das Unglück, das den Lord einiger wertherFamilienglieder beraubte, sie wieder zu einander geführt. Bei der Rückkehr nach Hause gab es bei Moscheieskranke Kinder und vielerlei häusliches Ungemach. Dieganze unerquickliche Zeit wurde aber bald von der un-gewöhnlich früh beginnenden Saison überfluthet, dennMoscheies schreibt schon im März.Es ist alles ganz so,wie die andern Jahre und wir müssen mit dem Stromschwimmen."

Der Besuch des Freundes Ferdinand David aus Leip-zig - war eine herrliche Freude für das Moscheles'scheEhepaar. Dieser würdige Schüler Spohr's spielte seinenMeister gross und edel, seine eignen Bravoursachen mituntadelhafter Technik und sein Quartettspiel in den Mori'-schen und Blagrove'schen Soireen begeisterte Alles, wasechten Kunstsinn besass, denn das war vor ihm in Eng-land nicht annähernd erreicht worden. David und Mosche-les traten im zweiten Philharmonischen Concert zugleichauf, David zum ersten Mal mit einem eignen, Moscheies mitseinem neuen Pastoral-Concert. David hatte sich bei die-sem ersten Erscheinen schon die ihm gebührende hoheStellung errungen, die er später durch jedes neue Auf-