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1 (1872)
Seite
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L'homme en question, den ich selbst durchaus nichtkenne, soll ein unstätes Leben geführt haben, war inItalien, Portugal, Frankreich, England, meist als Erzieherin bedeutenden Häusern, und mit bedeutenden Männernin Berührung, soll viel lebende Sprachen fertig sprechenund schreiben, und ein feines gewandtes Aeussere besitzen;aber er soll unsicheren Charakters, und dadurch in zerrüt-teten Vermögensumständen sein, wird daher in den haupt-sächlichsten Beziehungen nicht als zuverlässig betrachtet,in einiger Zeit mehr darüber.

A. Mendelssohn-Bartholdy."

Schon am 24. October schreibt derselbe:Sie werdenhoffentlich, mein verehrter Freund, meine Auskunft überJ. G. erhalten haben. Da ich nicht wissen kann, in welchenBeziehungen Sie zu diesem Manne gestanden, so halte iches für meine Pflicht, Ihnen zu berichten, dass derselbegestern Abend, nach kurzer Krankheit gestorben ist. Ichhoffe, dass diese Nachricht kein näheres Interesse für Siehaben wird, als dasjenige, welches ein so nahe gerücktesBeispiel menschlicher Vergänglichkeit in uns erregt.

A. Mendelssohn-Bartholdy."

Moscheies theilt nun diesem väterlichen Freunde dieganze Angelegenheit mit und erhält folgende Antwort:

Berlin, 29. October 1835.Sehr werther Freund!

Ich säume nicht, Ihren höchst merkwürdigen Briefzu beantworten. J. G. ist eben so abenteuerlichj^estorben,wie er gelebt an den schwarzen Blattern. Er warhierher gekommen, um den auf ihn fallenden Theil amErtrage eines Processes zu heben, welchen die Masse seinesOnkels gegen ein hiesiges Handlungshaus gewonnen hatte.Gewiss wird die Familie sich zur Zahlung des Ihnen Schuldi-gen verstehen, falls Sie gesonnen sind, die Sache zu urgiren,und ich wüsste nicht, warum Sie das nicht thun wollten".

Und nun kommen Anerbietungen, Moscheies dabeizu vertreten, Bitten um Einsendung der nöthigen Docu-mente, und endlich heisst es:Der ganze Vorfall, wie