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das, was er ihm . schuldig ist; er erzählt wie er einemH. Lowe Jägerstrasse 38 ein Darlehn von 25 £ mit denZinsen zurück gezahlt,, so wird er auch Moscheies bezahlen,und endet: „Gott segne Sie. Er vergelte Ihnen in eignemund Familienglück was Sie um mich verdient.
Ihr Sie bis an sein Ende aus vollster Dankbarkeitliebender und wahrhaft verehrender
J. G".
Moscheies antwortet ihm am 19. October von Hamburgaus. „Ich habe Ihre Zeilen v. 15. in Berlin erhalten. AlsAntwort darauf beziehe ich mich auf eine Aeusserung, dieich Ihnen vor mehreren Jahren schriftlich auf einen ähn-lichen Brief gegeben habe. Sind Ihre Vorsätze, die Bahnder Rechtlichkeit zu gehen, echt, so wünsche ich IhnenGlück dazu, und wenn auch der Segen von oben sich nurspärlich einstellen sollte, so werden Sie doch reicher angutem Gewissen. Ich wollte Ihnen bisher nicht durchVorwürfe oder Verfolgung vergelten, was Sie gegen michverschuldet haben, weil ich Sie für zu unvermögend anMitteln und zu belastet von Ihrem Gewissen hielt, undMenschlichkeit mich leitete. Wenn Sie mir durch dieThat, durch theilweise Abzahlung Ihrer Schuld gegenmich beweisen werden, dass Sie mir nicht blos schriftlicheVersprechungen zu geben gesonnen sind, so sollen Sievon mir gehörige Empfangs-Scheine erhalten. Andererschriftlicher Verträge (wie Sie vorschlagen) bedarf eszwischen uns nicht. Wenn ich sterbe, sind Ihre Briefe anmich hinreichende Documente Ihrer Schuld; wollen Siefür Ihr früheres mögliches Ableben Ihren Verwandtenein gleichlautendes Papier hinterlassen, so steht das beiIhnen. Die Zeit wird offenbaren, ob Ihre ausgesprochenenVorsätze nicht blosser Schall sind. Wo ich mich aufhalte, er-fahren Sie immer leicht durch Musikhändler oder Liebhaber.
J. Moscheies".
Eine Anfrage an Mendelssohn's Vater über J. G.bringt Moscheies am 17. October folgende Antwort nachHamburg zurück. . . .