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von seiner Verfolgung abgestanden, ihn jetzt zu der Selbst-anklage treibe; er wolle zahlen, habe Bücher übersetzt,werde bald im Stande sein, seine Schuld zu sühnen. Einähnlicher Erguss erfolgt 1827. Es sind dieselben Versprech-ungen, ohne vorhergegangene Schritte von Moscheies' Seite.
Am 15. October 1835 wird ihm bei Mendelssohns' amVorabend seiner Abreise folgender Brief eingehändigt.
Verehrtester Herr Moscheies!
Berlin 73 Friedrich-Strasse 2 Treppen.
Heute früh sah ich Sie auf der Strasse, ich erkannteSie auf der Stelle. Vergeblich ging ich von Gasthof zuGasthof, um Ihre "Wohnung zu erfahren, bis mir dasFremdenbureau einfiel, woselbst mir Ihre Wohnung, zu-gleich aber auch zu meinem Schmerz bekannt ward, dassSie bereits Ihren Pass nach Hamburg hätten visiren lassen.Den einzigen Augenblick, in welchem ich mich Ihnennähern kann, ergreif ich rasch: Ich bin hier! Dies Ihnenanzuzeigen, ist Pflicht. Nie habe ich einen Augenblickgezweifelt, dass ich früher oder später im Stande seinwürde, Ihnen meine Geldschuld abzutragen, wenn auch niedie Schuld meiner Dankbarkeit. Wäre es mir blos darumzu thun die Geldschuld abzutragen, so hätte ich Sie ab-reisen lassen, da es mir zur Zeit, in welcher ich das Geldin Händen haben werde, nicht schwer fallen kann, einenMann zu erreichen, welchen ein europäischer Name ziert.Es ist mir aber um etwas viel Wichtigeres zu thun: umdie gute Meinung des edelsten Mannes.
Dies aus meinem Mund an Sie ist wahrlich keineSchmeichelei. Obgleich ich für den Moment keine Mittelbesitze, so haben sich doch meine Angelegenheiten sogestellt, dass ich, freilich später, als ich hoffte, Gelderempfangen werde, und ich werde den Augenblick alsden frühesten meines Lebens betrachten, in welchem ichIhnen das schuldige Capital nebst Zinsen zurückzahlenwerde. Denn nur auf diese Weise werde ich bezahlen,und das ist der einzige Punkt, worauf ich gegen Sie be-stehen würde" . . . Nun bittet der Schreiber um eine Zu-sammenkunft; er will Moscheies ein Papier ausstellen über