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zugedacht, das Instrument zu taufen; doch wusste ich be-scheiden abzulehnen und mich vom titelfreigebigen, süd-deutschen Original, das ich „Staberl als Instrumentenmacher"nenne, möglichst ferne zu halten."
Eine dem deutschen Geschmack wenig zusagendemusikalische Erscheinung war der italienische Geiger Ma-soni. Er hatte lange in Südamerika gelebt, und war mitseiner zarten Frau und zehn Kindern zur Winterszeit überdie Cordilleras nach England gezogen, wo er als zweiterPaganini das grösste Aufsehen zu machen gedachte. Esgelang ihm aber nur th eil weise; denn er spielte Beethovenitalienisirt und Paganini eben nicht schmelzend italienischgenug. Er hatte übrigens eine grosse Technik und be-deutende Kenntniss der klassischen, für sein Instrumentgeschriebenen Werke.
Am 31. December schreibt Moscheies in's Tagebuch:„Laut angestellter Berechnung gab ich in diesem Jahre1457 Lectionen, das ist 1328 bezahlte, 129 gratis. Unterletzteren waren mir die des stets fortschreitenden Litolffdie interessantesten."
1834.
Moscheies schreibt zu Anfang des Jahres: „Wir sindim Januar und schon spricht man hauptsächlich von demgrossen Musikfest, das im Juni in der Westminster-Abteistattfinden soll; es ist das musikalische Ereigniss desJahres."
Wieviel aber hatte man bis dahin noch zu durchleben!Die Sterne der italienischen Oper, Grisi, Rubini und Tam-burini, machten mit Recht Aufsehen. Zwar spielte dieGrisi nicht, wie die hochtragische Pasta, sie war keinmusikalisches Genie wie die Malibran, hatte auch wederihr Feuer, noch die Anmuth und Leichtigkeit der Sonn-tag, doch übte die jugendliche Kraft und Frische derStimme und die schöne Erscheinung einen mächtigen