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Mein Vater bittet, ihm heute nicht den Wagen auf-zusparen, die Miss Alexander's leihen ihm den ihrigen,wenn Sie aber Zeit hätten, ihm diese zu schenken und siezu Fuss bei ihm zuzubringen dies ist sehr schlecht styli-sirt; aber es ist wenigstens nicht plattdeutsch oder viel-mehr berlinisch ohne Anzüglichkeiten

IhrFelix Mendelssohn-Bartholdy.

P. S. Gestern waren die Aerzte sehr erbaut, Brodicwill nicht wiederkommen.

Zweites P. S. (die Hauptsache) Wie geht es Ihnen?

Erst als der Vater vollkommen genesen war, kehrteFelix' Arbeitsfähigkeit und seine heitere Stimmung zurück.Wie schwer dem Hause die Trennung wurde, als die beidenlieben Freunde endlich am 4. August abreisten, lässt sichleicht denken.

Unter den vielen, meist gleichgültigen, ja langweiligenSoireen hebt das Tagebuch eine höchst interessante beidem Schriftsteller Lockhart hervor.Seine Frau, WalterScott's älteste Tochter, hat ganz die Liebenswürdigkeitihres Vaters, während ihr Mann ich weiss nicht, obschwärmerisch absorbirt, ob stolz erscheint, genug, erthat wenig für die Gäste, denen die Wirthin auf's Ange-nehmste entgegen kam. Wir sahen dort zum erstenmalden Dichter Thomas Moore, einen kleinen, lebendig spru-delnden Irländer, der auf Grund seiner Musikliebe sogleichBekanntschaft mit mir machte. Er sang seine eigenenTexte, hatte diesen gewisse Irish melodies untergelegt, sieharmonisirt, und begleitete sich dazu auf der Guitarre.Le genre est petit", dachte ich, die Neuheit machte unsdie Sache aber doch interessant. Auch der achtzigjährigeaber noch frische und heitere Dichter Coleridge war dort,und die Ladies Stepney und Charlotte Bury repräsentirtendie weibliche Autorschaft. Als Mr. Moore's Irish melodiesverklungen waren, musste ich an's Ciavier und mit dem