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land errungene Independenz dereinst in Deutschland zugemessen."

Einstweilen aber war er noch in London inmitteneiner brillanten Saison und er sollte deren noch dreizehnmitmachen, ehe sein Plan zur Ausführung kam. Immerwieder musste ein Stückchen Nachtruhe geopfert werden,um durch die bezahlten Soireen der Lady Mary Bentinck,der Rothschild's und Anderer wieder ein Stückchen Inde-pendenz zu erwerben. Oft aber opferte er auch gezwun-gen Tag- und Nachtruhe,um sich langweiliges Zeug vor-spielen und vorsingen zu lassen", das er Mühe hattewieder zu vergessen. So spricht er unter andern vondem Goethe'schen Liede eines Herrn E. in zwölf Versen,die er ausstehen musste".Und wie ärgert es mich"sagt er,dass mein lieber genialer Freund D., den ich seitder wiener Jugendzeit nicht gesehen, jetzt complet italieni-sirt in London erscheint. Er setzt Weber'sEuryanthe"den italienischen Modeopern nach, componirt Liederenamateur", der er auch ist und bleibt, und legt selbst einenzu hohen Werth auf diese Productionen. Seine spätemOpernversuche sind auch missglückt, und so ist aus einemfrischen geistreichen Jüngling ein kränkelnder, melancho-lischer Mann geworden."

Die Mutter der Sonntag machte vergebliche Versuche,ihre jüngere Tochter Nina in London zu poussiren! Siewar keine Henriette, und ist endlich Nonne geworden.

Einen traurigen Abend machte mir heute die Pasta",schreibt er später,ich hörte sie imRomeo" und sie sangerbärmlich falsch. Die grosse Frau ist zu alt geworden,um ihre Stimme zu erhalten, will aber gern ihren Ruhmgegen einen Haufen Guineen eintauschen; das entsetztmich.''

Die erste Aufführung derEuryanthe" am 29. Juni imCoventgarden-Theater und der herrliche Gesang derSchröder und der Haitzinger wussten ihn für solche Un-bill zu entschädigen; übrigens gab es sehr grosse Mängelin dieser Vorstellung.

In Drurylane machte die sprudelnde, merkwürdig, ja,