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möchte ich wissen, ob Sie es auch im Ernst meinen, oderob es Ihnen nicht recht ist, oder ob wir doch kommensollen? Bitte — sagen Sie dem Ueberbringer Ihre münd-liche Entscheidung."
Dass diese ihm eine Bejahung brachte, ist selbstver-ständlich.
Am 6. Mai klagt das Tagebuch: „Wie narkotischlangsam und eintönig H. bei uns phantasirte und Men-delssohn obligat dazu gähnte! Der eben angekommenePeter Pixis führte uns seine Pflegetochter Francilla undviel italienische Musik vor." Der Tagesbericht schliesstjedoch mit den Worten: „Als Alle fort waren, wurden wirlustig — Felix und ich phantasirten tüchtig zusammen."
Pixis gab auch im Namen seiner Pflegetochter Francilla ein Concert, worin sie ihre schöne Altstimme in ita-lienischer Musik hören Hess und bei welcher Gelegenheiter nicht nur sein Glocken-Rondo spielte, sondern auchden Zusammenfiuss verschiedener Clavierspieler zum Vor-trag zwei- und vierhändiger Ciavierarrangements benutzte.
Während in dieser Saison Pixis' Stern in Albion zuerlöschen schien, tauchte gleichzeitig der ClavierspielerH. Herz am musikalischen Firmament auf. Seine Finger-schnelligkeit in laufenden und überschlagenden Passagen,seine grelle Accentuirung und seine an Gehalt so leichte,süssliche, aber Jedem verständliche Musik mächten allge-meinen Effect. Das Tagebuch klagt: „Mich übertönteHerz ganz mit seinem schlagenden Bass in dem Duett vonihm über Themen aus Auber's „Philtre", das ich aus Ge-fälligkeit in seinem Concert mit ihm spielte." Dennochmuss es in Privathäusern wiederholt werden.
Sehr komisch war der Contrast, als J. B. Cramer, derAlles beherrschenden Attraction zu Liebe in seinem Con-cert vierhändig mit Herz spielte und zwar die brillantePolonaise von Beethoven. Moscheies vergleicht letzterenmit einem „jungen, ausgelassenen Mutterpferdchen", erste-ren mit einem „wohlgehaltenen, wenig an Arbeit gewöhn-ten Isabellenpferd der königlichen Staatscarosse". Dassin demselben Concert Cramer mit Hummel die Mozart'sche