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eilte nach London zurück. Das Tagebuch ergeht sich inDank für die glückliche Heimkehr der Familie, in Freudeüber den musikalischen Besuch, den er den Kunstbrüdernin Deutschland abgestattet, und in Befriedigung über ihreAnerkennung und schliesst mit den Worten:Sollte manes glauben? heute am ersten Tage nach meiner Rückkehrschon einer der längstharrenden Schülerinnen eine Lectiongegeben!"

Klingemann, F. Rosen und andere Freunde fandensich rasch ein. Der kleine Litolff spielte viel bei Moscheiesund machte bedeutende Fortschritte. Moscheies schreibt:Meiner Gewohnheit getreu, am Geburtstage meiner Frauetwas neues zu componiren, begann ich auch dies Jahraber nicht, wie früher, eine Kleinigkeit, sondern meinSeptett, welches ich im Auftrage der PhilharmonischenGesellschaft componire. Zwei Jahre lang soll es ihrausschliessliches Eigenthum bleiben, dann kann ich eseinem Verleger überlassen."

Da er allabendlich viel arbeitete, so war es ihm keineangenehme Unterbrechung, als man ihn aufforderte, nachBrighton zu reisen: Der Hof sei anwesend, ein dortigerFreund habe Alles vorbereitet, er werde sogleich bei seinerAnkunft vor den Majestäten spielen, die ihn zu hörenwünschten. Um das Gegentheil dieser Aussage zu be-kräftigen, geben wir das Tagebuch, wie Moscheies es da-mals schrieb:

11. December 8 Uhr Abends nach Brightonmit Goethe's Götz allein inside. Um zwei Uhr ange-kommen, Brief abgegeben, Niemanden getroffen. GrossesLeben in den Strassen wegen bevorstehender Wahlen.Die Parteien durchzogen die Strassen mit Musikbandenund Hurrahgeschrei. Einsam ins Theater, leer und kalt,es wurde die FarceHarvest Home" gegeben; das Tanz-Divertissement war einschläfernd, aber Mr. und Mrs. Keeleyin Master Rival ausgezeichnet.

12. December. Trotz eines Rendezvous, welches mirder Oberkapellmeister Sir Andrew Barnard um zehn Uhrim Pavillon (dem königlichen Schlosse) gegeben hatte,.