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oder einem anderen Künstler gespielt, interessirt sie nicht.Werde ich in solchen Soireen applaudirt, so denke ich,es geschieht aus Freude über mein Wiederabtreten, siehaben mich überstanden. Wir opfern solchen Soireenmöglichst kurze Zeit und eilen heim, sobald es der An-stand erlaubt."

Ja, die Häuslichkeit, sie war ihr eigentliches Ele-ment; immer mehr liebe und manche ausgezeichneteFreunde verschönerten sie, und jetzt, wo so manchesBand gelöst ist, bewahren die Ueberlebenden das warmeGefühl, das sie damals aneinander fesselte. Wir nennendie Namen der Privatpersonen nicht, um ihnen nicht dieOeffentlichkeit eines solches Verhältnisses aufzudringen,doch werden Manche, welche diese Skizze lesen, sich da-rin wiederfinden. Sie werden sich an gute Trio's undQuartette erinnern, die sie den Hausherrn spielen hörten,der nie ermüdete, wenn es galt, vor echten Musiklieb-habern gute Musik zu machen. Zuweilen auch werdensie seiner gedenken, wie er, an der belebten Unterhaltungtheilnehmend, zugleich für den Notenstecher arbeitete,umgeben von einem Wust von Correcturen, nicht nurseiner eigenen Arbeiten, sondern auch der Probedruckemancher in London publicirenden Freunde.

Chorley, der bekannte Kunstkritiker des Athenäum,kam in diesem Winter nach London, wurde bald Haus-freund und blieb der vieljährige hochgeachtete und stetsdienstfertige, ja unentbehrliche Anhänger der Familie.Auch der geschätzten Schriftstellerin, Mrs. Bowdich Lee,müssen wir gedenken. Von Cuvier eine der grössten Na-turforscherinnen genannt, war sie im Moscheles'schenHause ganz Freundin, oft belehrend, stets liebenswürdig,und überaus empfänglich für- musikalische Genüsse. Auchdies Verhältniss konnte nur der Tod lösen.

Das Tagebuch erwähnt der Ankunft Meyerbeer'sund mancher interessanten Zusammenkünfte mit dem lie-benswürdigen, geistreichen Gesellschafter, der, ein alterFreund, sich bald heimisch im Hause fühlte.

Die herzlichsten Sympathien schlagen wieder Mendels-