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ten; J. B. Cramer, Field, Bohrer und ich spielten, mangab Chöre aus der „Schöpfung" und die Feier war musi-kalisch eine würdige. Die Toaste aber verdarben Alles.Man trank nicht nur auf den unsterblichen Haydn, nein,auch auf alle anderen heimgegangenen und lebendigen,an- und abwesenden musikalischen Berühmtheiten, und soerschienen einige der ausübenden Finger schon etwasschwer, als es zum zweiten Theil kam; wir Deutschenwaren bei dieser Gelegenheit entschieden im Vortheil."
In diesem Jahre nahm Lord B., der Componist vonviel adliger Musik, den Präsidentenstuhl beim Festmahlder Royal Society ein, und man musste mit dem Dessertauch ein Terzett von ihm hinunterschlucken. In seinemHause gab es grosse Soireen mit Hinzuziehung von Künst-lern; die Musik, grösstentheils aus den Opern SeinerLordschaft, die wenig begeisterten, die Steifheit des Tonsund die entsetzlich späte Nachtstunde machten diese Soireenzu einer der unangenehmsten Geschäftsangelegenheitender londoner Musikergilde.
Dagegen führt Moscheies Männer auf, in deren Häu-sern man nach guter ernster Musik auch für andere Un-terhaltung Sinn hatte und manchmal herzlich lachendurfte. Er erwähnt hierbei des berühmten KomikersMatthews, der in einem Privathause über die Eröffnungder neuen London-Brücke mit gewandtem Tonwechsel undunter Einmischung von allerlei witzigen Ausfällen und"Wortspielen improvisirte.
Ein besonderes Interesse hatte für Moscheies dasHaus des ihm befreundeten torystischen Parlamentsmit-gliedes Fleming. Am 14. April sagt das Tagebuch„Gestern war die Reformbill durchgegangen; heute dinir-ten wir bei F's. mit mehreren members und hörten dieHerren gern ihre politischen Ansichten auskramen. Aberleider folgte eine grosse musikalische Soiree, in der dieganze Partei vertreten war, der Herzog von Wellingtonan der Spitze. Vor diesen Herren ist aber schlecht mu-siciren, denn sie schenken höchstens einer italienischenSängerin einige Aufmerksamkeit. Ciavier, ob von mir