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"hinaustragen in die musikalische Welt. Die liebenswür-dige Künstlerin sang oft im Moscheles'schen Hause zumEntzücken des Ehepaars, und dankte man ihr, so hiess es:„Ach, Kinder, für Euch singe ich ja gerne, aber denktEuch eine steife englische Soiree, wo ich stockstill stehenmuss und die Ladies mich darauf ansehen, wie ich michbenehme; das quetscht mir die Kehle zu, die Conductorsaccompagniren auch nicht immer, wie ich will; genug,ich fühle mich nicht frei, wie bei Euch."
Die italienische Oper hatte einen neuen Director, MonkMason, der sich über den nie geahnten Glanz seiner Un-ternehmung in grosssprecherischen Reden erging. Seineerste mittelmässige Truppe ward freilich später durch dieCintiund den unübertrefflichen Lablache abgelöst; dennochendete die ganze Prahlerei in einem Bankerott. DerMann war Irländer; die englischen Theater spielten ihmübel mit. Er hatte die Partitur von „Robert le Diable"für England gekauft; doch kaum war der Ciavierauszugerschienen, als englische Theater-Directoren darüber her-fielen, ihn von englischen Arrangeurs instrumentiren, mal-traitiren und von englischen Sängern singen Hessen. „Ichwohnte einer solchen Aftervorstellung bei", sagt Moscheies,„und fand in dem Machwerk „The Demon" betitelt, Meyer-beer's beste Intentionen gründlich zerstört. Nur die schöneScenerie und die Unkenntniss des Publicums konntendiese Vorstellungen vor einem gänzlichen Untergangschützen. In Coventgarden wollten sie nun wieder mitDrurylane rivalisiren und brachten eine bessere Nach-ahmung mit besseren Sängern zu Stande, aber Meyerbeerwar es immer nicht."
Am 31. März wurde Haydn's hundertjähriger Ge-burtstag durch ein grosses Festessen gefeiert, worü-ber das Tagebuch berichtet: „Zweiundneunzig Männer,grösstentheils Musikprofessoren wohnten dem Feste bei;die Damen nahmen von der Gallerie aus theil. BarryCornwall hatte eine Arie zum Preise des "Verewigtengedichtet, Neukomm in seine Festcomposition eine Aus-wahl der schönsten Motive seines Meisters eingefloch-