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1 (1872)
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der Text, ganz heiter, ist gleich der Musik zu Anfangtragisch gehalten, und wird von einem Seufzerchor unter-brochen, bei welchem Mirlitons einfallen, ein Mirliton-Solound ein lustiges Lied folgen! Das Ganze wird untermühsam unterdrücktem Lachen, auf Verlangen viermalwiederholt; dann phantasirt Moscheles über die Nonsense-Themen so humoristisch, dass ein neuer Beifallssturmfolgt; es wird getanzt, soupirt, und man trinkt nicht nurauf die Gesundheit der Wirthe, sondern einige Gäste neh-men ihnen das Wort ab, sie stets bei ähnlichen Abendeneinzuladen. Beim Punsch muss der Nonsense wiederholtwerden.

Der Jahresschluss, der eben so heiter sein sollte, warddurch Moscheies'- Unwohlsein ein stiller, aber darum nichtminder glücklicher.

1832.

Dass der Geist, der damals in der PhilharmonischenGesellschaft und im londoner Musikleben überhauptherrschte, nicht der beste war, zeigen die Notizen, denenwir an der Schwelle dieses Jahres begegnen. Moscheiesschreibt:Man hat mich zum Mitdirector der Philharmo-nischen Gesellschaft gemacht, und wie ich höre, ohne eineeinzige schwarze Kugel. Aber wir sind im Directoriumunser sieben, sechs unter diesen begegnen sich in ihrenAnsichten, sie sind conservativ, für alles Althergebrachte;ich allein trachte nach musikalischer Reform und dringenicht durch. Symphonische Werke und Quartette werdenin einem und demselben Concert gegeben; mittelmässigeSänger werden zum Gesang zugelassen. Das veralteteTrio von Corelli, das nun schon seit einer Reihe von Jahrennicht fehlen darf, wird von den alten Matadoren Cramer,Lindley und Dragonetti siegesgewiss mit selbstgefälligemLächeln vorgetragen. Unser Einem reisst die Geduld da-