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lieh ist, verschafft mir ebenso viel zuckersüsse Epitheta,wie sie mein Schwiegervater bekam; ich werde auch innatura ebenso viel geküsst, wie er in effigie.''
Er kam beständig in's Haus und wurde stets gut em-pfangen. Aber sie trauten ihm nicht recht, er war garzu süsslich.
Nun kam sein erstes Concert heran. Der erste Ein-druck war ein überwältigender, ja geradezu berückender.„Das Opernhaus war in einem Aufruhr, er musste fastAlles zwei Mal spielen, und wurde nicht allein wüthendbeklatscht, sondern alle Damen lehnten aus den Logenhervor, um mit ihren Schnupftüchern zu wehen, und dasganze Parterre stieg auf die Bänke und schrie „Hurrah!"und „Bravo!" aus Leibeskräften. Einen solchen Eindruckhaben nicht einmal die Sonntag und die Pasta hier ge-macht, geschweige denn andere Künstler."
Moscheies beklagt sich in seinem Tagebuch über denMangel an Ausdrücken, die ihm eine Schilderung seinerLeistungen, wie er sie in Paganini's Concert bewunderte,möglich machen würden. „Dieser lang gezogene Ton, derbis in die innerste Seele dringt, wäre bei Ueberschreitungeiner Linie in den unangenehmen Grad des Miauens ver-fallen, überschritt diese Linie aber eben nicht, sondernblieb der Ton des Paganini, einzig in seiner Art. Diedünnen Saiten, auf -denen allein es möglich war, dieseMillionen Noten und Nötchen seiner Passagen und Ca-denzen hervorzuzaubern, wären mir bei jedem anderenGeiger fatal gewesen, bei ihm waren sie eine unent-behrliche Zugabei Und endlich waren seine Compo-sitionen so ultraoriginell und eben dadurch mit der gan-zen phantastischen Erscheinung so im Einklang und sohihreissend durch seinen Vortrag, dass sie weder denMangel an Tiefe noch an ernster Arbeit, noch irgendeinen anderen Mangel an's Licht treten Hessen."
Die Zeit des Enthusiasmus dauert fort; um dem ihrigenLuft zu machen, übersetzt ihm die Frau die Lobpreisun-gen der Zeitungen, die, hochtrabend, wie sie sind, vonseinen Dankbilleten überflügelt werden, Moscheies hört