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1 (1872)
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Hummel kehrte zurück, obgleich seine Geschäfte inletzter Saison nicht sehr brillant gewesen waren. Auchin dieser Saison war er nicht sehr gut auf England unddie Engländer zu sprechen, da seine beiden ersten Con-certe, in denen er nur sich und einige uninteressante Num-mern gab, mangelhaft besucht waren. Er machte in derFolge die Concession, die Truppe der italienischen Opermit in sein Interesse zu ziehen, eine Massregel, die sichvollkommen wirksam erwies.

In den Soireen gab es manche Kreisleriana an Lieb-habergesang auszustehen, und Moscheies spielte oft zueigener Erlösung, wo er's sonst nicht gethan hätte. Da-gegen war ihm zeitlebens das- Musikmachen mit Kunst-brüdern eine Herzensfreude.

Das eigene jährliche Concert führte dem dichtgedräng-ten Publikum zu grosser Befriedigung dieRecollectionsof Denmark" mit ihren schönen nordischen Volksweisenvor, und das Ganze verlief mit gewohntem Glück. Indiesem Concert bediente sich Moscheies zum -ersten Maleeines Erard'schen, nicht wie bisher eines Clementi'schenFlügels. Der Ehtschluss hierzu war ihm schwer geworden,da Collard, der Associe des Hauses Clementi, einer seinerintimsten Freunde, ja oft sein Rathgeber war. Die Kunstaber verlangte ihre Rechte und die in diesem Jahr vonErard gebauten Flügel waren allen anderen an Ton, Kraftund biegsamem Anschlag so weit überlegen, dass Mosche-les ihnen ebenso offen die Ehre geben wollte, wie er siebis daher oft als zäh im Anschlag und dumpf im Ton ge-tadelt und gemieden hatte. Auch stellte er seinen eigenenErard'schen Flügel in den Salon, den Clementi'schen insein Studirzimmer. "Wie gesagt, des Freundes Collardhalber that ihm dies leid; aber dieser, so gescheidt alstreu ergeben, änderte in keiner Weise das gute Verhält-niss, das ihn an die Familie Moscheies knüpfte, und sieblieben Freunde bis an ihr Lebensende.

Paganini war in London erschienen und Alles auf ihngespannt. Eine Masse von Anekdötchen über ihn hattenschon in England wie auf dem Continent circulirt; er war