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Mit Enthusiasmus gedenkt er der Pasta und ihresgrandiosen Spieles. „Die Stimme, zuerst bedeckt, trittspäter siegreich hervor, wie die Sonne hinter einer Nebel-wolke."
„Lablache mit seinem mächtigsten aller Organe, demVoce sul labbro und seiner Komik, besonders im „Barbiere"und dem tauben Alten in „Matrimonio segreto" istimmer unübertrefflich, Rubini in der Oper ausgezeichnet.Das Ballet „Kenilworth", das den ganzen Scott'schen Ro-man in "vortrefflicher Inscenirung darstellt, ist höchst in-teressant, die Taglioni in jedem Ballet eine Verkörperungvon Grazie und Anstand, eine Tänzerin, die ganz alleindasteht und Alles entzückt."
TJeber Field, der nach fünfundzwanzigjährigem Aus-bleiben in London erscheint, sagt Moscheies: „Sein Legatoentzückt mich, aber seine Compositionen können mir nicht,zusagen. Nichts kann übrigens in grellerem Contraststehen, als ein Field'sches Notturno und die Field'schenManieren, die oft cynisch sind. War das eine Aufregungunter den Damen, als er gestern in einer Gesellschaft dasMiniaturbild seiner Frau aus der Tasche seines Beinkleideszog, und laut mittheilte, wie sie seine Schülerin gewesen,und er sie nur geheirathet, weil sie nie bezahlte und erwohl wusste, es wäre doch kein Geld von ihr zu be-kommen."
Am i. September schreibt Moscheies: „Gestern speisteField mit Collard bei uns. Field ist ein gutmüthiger, abernicht gebildeter Mensch, vielmehr ist er possirlich. Miteiner gewissen Nonchalance erzählt er, wie er sein Lebendahingeschlendert und durch zweideutige Abenteuer ge-würzt habe, wie er in Petersburg, den Damen Lectiongebend, eingeschlafen und sie ihn mit der Frage geweckt,ob sie ihm zwanzig Rubel zahlen sollten, daniit er beiihrer Musik einschlafe? Er spielte uns Abends recht vielvor, wobei ich wieder seine Zartheit und Eleganz, sowieseinen vortrefflichen Anschlag bewunderte; doch fehlt esihm an Geist und Accent, sowie an Schatten und Licht,und man vermisst das innige Gefühl."