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1 (1872)
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Im Februar hat Moscheles Engagements im NordenEnglands zu erfüllen. Er klagt über die schlechten Or-chester, ist aber mit dem Erfolge seiner Unternehmungenzufrieden. Diese Reise war zugleich seine erste Eisen- Vst*bahnfahrt, über die .wir ihn-selbst sprechen lassen wollen:Am 18. früh um 6 Uhr fort, um I j 2 i Uhr in Manchester,um den berühmten Railroad zu sehen und die Tour vonsechsunddreissig englischen Meilen nach Liverpool in andert-halb bis zwei Stunden -zurückzulegen. Der Platz kostete5 Shilling. Um 5 / 2 2 Uhr stieg ich in einen der Omnibusse,die alle Reisenden gratis bis zum Abgang der Dampf-wagen in die Vorstadt brachten. Dort führt der Wegdurch ein grosses Gebäude, in welchem die Bureaux sind.Acht bis zehn Wagen von der Länge der Omnibusse sindeng miteinander verbunden, und zwölf Plätze in bequemenLehnstühlen in jedem Wagen. Auf ein gegebenes Signalnimmt jeder Reisende den Platz ein, der die Nummerseines Billets trägt. Die Wagen werden von den Guardsverschlossen; dann erst wird die Dampfmaschine an denvordersten Wagen gehängt. Die Bewegung, obwohl pfeil-schnell, ist kaum fühlbar und nur dann überraschend,wenn man zum Fenster heraussieht und bemerkt, wie mansich dem entferntesten Gegenstande mit unglaublicherSchnelle nähert und plötzlich daran vorüberfliegt. Welcheinen Eindruck diese Dampffahrt auf der ersten EisenbahnEnglands auf mich machte, in welche Extase ich durchdiese an Zauberei grenzende Erfindung versetzt wurde,können Worte nicht schildern. Ihr berühmter Ingenieur,Sir John Stephenson, hat sie unter unsäglichen Kämpfenund Schwierigkeiten in's Leben gerufen."

Nach London zurückgekehrt, berichtet er über dieTheater:Eine neue Oper von Pacini, aber nur die herr-liche Scenerie beachtenswerth. Sie heisstPompeji" unddie Schrecken der Untergangsnacht sind meisterhaft dar-gestellt."

Dann wieder:Klean alsRichard theThird" gesehen,Mark und Bein erschütternd! Er überschreit sich, vielleichtweil er zu alt ist und doch Effect machen will."