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eine äussere leichte Stirnwunde war das Schlimmste, wasihm von diesem Fall zurückblieb. Bald darauf wird dieFrau nach der Geburt eines zweiten Töchterchens voneiner heftigen Krankheit erfasst, die sie neun Wochenan's Krankenlager fesselt und in verschiedenen Phasenfast an den Rand des Grabes bringt. Zu der Sorge umihre nur langsam zurückkehrende Gesundheit kommt nochder Schmerz um den Verlust einer geliebten Schwester.Alles dies stürmt tief erregend auf sein Gemüth ein undfindet sein Echo im Tagebuche. Dagegen ist die musi-kalische Ausbeute aus jener Zeit natürlich nicht sehr reich.Hier das Wenige, was sich aus dieser Saison an musi-kalischen Notizen findet.

Hummel ist hier, er will Concert geben, und ich binso glücklich, ihm bei meinen Schülerinnen viel Kartenunterbringen zu können. Ich möchte, er hätte sich vonmir bereden lassen, die sonderbare Anzeige nicht auf sei-nen Zettel zu setzen," Er hatte nämlich darauf bemerkt:man möge nicht etwa voraussetzen, er werde im Philhar-monischen Concert spielen. Nur falls ihm ein sehr an-nehmbares Engagement angeboten würde, könne man ihnauch anderen Ortes, als in seinen eigenen Concerten hören."Auf diese Weise wollte er den Besuchern der Philharmo-nischen Concerte die Illusion benehmen, als könnten siesich das Extra-Concert ersparen. Einige Tage später be-geht er im Concert der Malibran den Missgriff überGodsave the King" zu phantasiren,während Georg IV. todtund noch unbegraben daliegt und man an William IV.noch kaum denkt". Publicum und Presse sprachen sichrügend darüber aus, und überhaupt wollte an Hummel'sin Wien so wohlverdienten Lorbern in diesem londonerAufenthalt sich kein neuer Zweig ansetzen. Einestheils warer schon etwas bequem geworden, er besass nicht mehrdie Spannkraft, die dazu gehörte, sich mit Erfolg in dieselondoner Sturmfiuth zu stürzen; anderntheils fand derNationalstolz der Engländer, dass ihr Cramer ebenso ge-perlt, ebenso legato spiele, ihm daher in nichts nachstehe;warum da nicht lieber dem native talent (dem eingebornen